Pfanne-Stiel-Wiese: In der Pfannstiehls wiese
Beleg
Standard-Flurname
Pfanne-Stiel-Wiese
Belegort
Belegtyp
historisch
Belegzeit
1755
Quelle
Staatsarchiv Darmstadt, C 2, Nr. 230/2.
Weitere Belege
- 1591: die Pfannstiels wiesenn
Staatsarchiv Darmstadt, C 2, Nr. 160/7., 236'
Deutungen
Mittelhessisches Flurnamenbuch (Hans Ramge)
Pfanne
Zu ahd. pfanna, mhd. phanne sw. st. F. ‚Pfanne‘, einer Entlehnung aus spätlat. panna ‚Schüssel‘. Namengebend war die runde Form der Grundstücke, besonders deutlich bei Pfannkuchen, oder die extrem lange, schmale Grundstücksform wie bei Pfannenstiel.
Stiel
FormN für ein langgezogenes Grundstück. Der GT entspricht nhd. Stiel, ahd. mhd. stil st. M. ‚Stiel‘.
Wiese
Zu ahd. wisa, mhd. wise sw. st. F. ‚Wiese‘. In FlN zeigt sich die allgemeine Bedeutung ‚zu mähende (kultivierte) Grünfläche‘.
Südhessisches Flurnamenbuch (Hans Ramge)
Pfanne
Zu ahd. pfanna, mhd. phanne sw. st. F. ‚Pfanne‘, einer Entlehnung aus spätlat. panna ‚Schüssel‘. Namengebend war die runde Form der Grundstücke.
Wiese
Zu ahd. wisa, mhd. wise sw. st. F. ‚Wiese‘. In FlN zeigt sich die allgemeine Bedeutung ‚zu mähende (kultivierte) Grünlandfläche‘. Neben das Simplex und die zahlreichen Komposita treten die Diminutivformen Wieschen, Wießgen und Wiesel. Die zusammengehörigen Belege aus Auerbach und Bensheim zeigen einen zersprochenen Namen, dessen Zugehörigkeit zu Wiese im BT unsicher ist. Den ältesten Belegen aus Rüsselsheim liegt ein FamN Wiese zu Grunde.
Nachnutzung
Rechtehinweise
Hessisches Flurnamenarchiv – Prof. Dr. Hans Ramge, CC BY-SA 4.0
Zitierweise
Empfohlene Zitierweise
„Pfanne-Stiel-Wiese: In der Pfannstiehls wiese (Queckborn)“, in: Hessische Flurnamen <https://lagis.hessen.de/de/orte/hessische-flurnamen/alle-eintraege/777974_in-der-pfannstiehls-wiese> (aufgerufen am 01.06.2026)
Kurzform der URL für Druckwerke
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