Fohe-Mulde: in der Fom:el
Beleg
Standard-Flurname
Fohe-Mulde
Belegort
Belegtyp
historisch
Belegzeit
ca. 1754
Quelle
Hauptstaatsarchiv Wiesbaden, Abteilung 360, Oberkleen Nr. 1.
Weitere Belege
Deutungen
Mittelhessisches Flurnamenbuch (Hans Ramge)
Fohe
Zu ahd. fôha. mhd. vôhe sw. F. ‚Füchsin, Fuchs‘. Namengebend war das Vorkommen der Tiere. - Wie die historischen Belege zeigen, ist der FlN Fomel - durch Abschwächung des zweiten Namenteils im Nebenton zersprochen - aus *Fohenmulde ‚Vertiefung, in der sich Füchse aufhalten‘ entstanden.
Mulde
Zu ahd. muoltra, multra, mhd. mulde st. sw. F. ‚Mulde, halbrundes, ausgehöhltes Gefäß‘, einer Entlehnung aus lat. mulctra ‚Melkfass‘. Die FlN beziehen sich auf geringfügige Vertiefungen im Gelände, im hier allein vorhandenen Kombinationstyp Fohenmulde aber wohl auf den Fuchsbau.
Südhessisches Flurnamenbuch (Hans Ramge)
Mulde
Zu ahd. muoltra, multra, mhd. mulde st. sw. F. ‚Mulde, halbrundes, ausgehöhltes Gefäß‘, einer Entlehnung aus lat. mulctra ‚Melkfass‘. Die FlN beziehen sich auf geringfügige Vertiefungen im Gelände.
Nachnutzung
Rechtehinweise
Hessisches Flurnamenarchiv – Prof. Dr. Hans Ramge, CC BY-SA 4.0
Zitierweise
Empfohlene Zitierweise
„Fohe-Mulde: in der Fom:el (Oberkleen)“, in: Hessische Flurnamen <https://lagis.hessen.de/de/orte/hessische-flurnamen/alle-eintraege/776878_in-der-fom-el> (aufgerufen am 31.05.2026)
Kurzform der URL für Druckwerke
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