Faas-Feld: Im sogenannten Faßfeld
Beleg
Standard-Flurname
Faas-Feld
Belegort
Belegtyp
historisch
Belegzeit
1776
Quelle
Hauptstaatsarchiv Wiesbaden, Abteilung 354, Akten, Nr. 811.
Weitere Belege
- ca. 1754: im Faaßfeld
Hauptstaatsarchiv Wiesbaden, Abteilung 360, Oberkleen Nr. 1., 51
Deutungen
Mittelhessisches Flurnamenbuch (Hans Ramge)
Faas
Am ehesten geht der Name auf ahd. fahs, mhd. vahs st. N.M. ‚die Haupthaare‘ zurück, wobei beim Wandel von /hs/ > /s/ Ersatzdehnung des Vokals eintrat. Die älteste Schreibung zeigt deshalb Dehnungs-<e>. Namengebend war dann wohl das Aussehen des Waldes.
Feld
Zu ahd. feld, mhd. velt st. N. ‚Feld, Fläche, offenes Land‘. Die Namen haften in der Regel an den zum Ackerbau genutzten Feldern als Ganzes oder an Teilen. Neben Feld begegnet häufig das Diminutiv Feldchen, das aus der Feldwirtschaft ausgenommene Flurstücke bezeichnet.
Südhessisches Flurnamenbuch (Hans Ramge)
Feld
Zu ahd. feld, mhd. velt st. N. ‚Feld, Fläche, offenes Land‘. Die Namen haften in der Regel an den zum Ackerbau genutzten Feldern als Ganzes oder an Teilen. Neben Feld begegnet häufig das Diminutiv Feldchen, das aus der Felderwirtschaft ausgenommene Flurstücke bezeichnet.
Nachnutzung
Rechtehinweise
Hessisches Flurnamenarchiv – Prof. Dr. Hans Ramge, CC BY-SA 4.0
Zitierweise
Empfohlene Zitierweise
„Faas-Feld: Im sogenannten Faßfeld (Oberkleen)“, in: Hessische Flurnamen <https://lagis.hessen.de/de/orte/hessische-flurnamen/alle-eintraege/776875_im-sogenannten-fassfeld> (aufgerufen am 31.05.2026)
Kurzform der URL für Druckwerke
https://lagis.hessen.de/resolve/de/fln/776875