Simmete: pascua que dicitur Semedehe
Historischer Beleg aus Leihgestern
Gemeinde
Linden Landkreis
Gießen Topografische Karten
KDR 100, TK25 1900 ff. Verortung
Externe KartenangeboteBeleg
Standard-Flurname
Simmete
Belegort
Belegtyp
historisch
Belegzeit
1237
Quelle
Wyss, Arthur: Urkundenbuch der Deutschordens-Ballei Hessen. Bd. 3. Leipzig 1899.
Deutungen
Mittelhessisches Flurnamenbuch (Hans Ramge)
Simmete
Die Namen gehen auf ahd. semida, semid F., mhd. semede, semde st. sw. F. st. N. ‚Schilf, Ried, Binse (Juncus)‘ zurück und kennzeichnen entsprechend binsenbestandenes Land. Der Stammvokal schwankt zwischen /e/ und /i/, häufig begegnet eine mit /-(e)s/ bzw. /-ich/ kollektivierte Form.
Nachnutzung
Rechtehinweise
Hessisches Flurnamenarchiv – Prof. Dr. Hans Ramge, CC BY-SA 4.0
Zitierweise
Empfohlene Zitierweise
„Simmete: pascua que dicitur Semedehe (Leihgestern)“, in: Hessische Flurnamen <https://lagis.hessen.de/de/orte/hessische-flurnamen/alle-eintraege/771825_pascua-que-dicitur-semedehe> (aufgerufen am 03.11.2026)
Kurzform der URL für Druckwerke
https://lagis.hessen.de/resolve/de/fln/771825