Mahr-Weide (1): An der Mahrweide
Rezenter Beleg aus Leihgestern
Gemeinde
Linden Landkreis
Gießen Topografische Karten
KDR 100, TK25 1900 ff. Verortung
Externe KartenangeboteDeutungen
Mittelhessisches Flurnamenbuch (Hans Ramge)
Mahr
Den FlN liegt ein Wort zu Grunde, das verwandt ist mit ahd. meri, *mari, mhd. mer st.N. ‚Meer‘. Es ist möglicherweise formal identisch mit der fachsprachlichen Entlehnung nhd. Maar ‚Kratersee‘ aus spätlat. mara. Mahr bezieht sich auch in FlN auf Sumpf und versumpftes Gewässer. Auffällig ist, dass die Namen keinen Umlaut aufweisen.
Nachnutzung
Rechtehinweise
Hessisches Flurnamenarchiv – Prof. Dr. Hans Ramge, CC BY-SA 4.0
Zitierweise
Empfohlene Zitierweise
„Mahr-Weide (1): An der Mahrweide (Leihgestern)“, in: Hessische Flurnamen <https://lagis.hessen.de/de/orte/hessische-flurnamen/alle-eintraege/771745_an-der-mahrweide> (aufgerufen am 04.11.2026)
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