Mahr: Mahr
Rezenter Beleg aus Leihgestern
Gemeinde
Linden Landkreis
Gießen Topografische Karten
KDR 100, TK25 1900 ff. Verortung
Externe KartenangeboteWeitere Belege
- Mahr
- 1341: abewendik des marhis
Staatsarchiv Darmstadt, A 3, Lang-Göns. - 1341: abewendik des marhis
Wyss, Arthur: Urkundenbuch der Deutschordens-Ballei Hessen. Bd. 2. Leipzig 1884., 502
Deutungen
Mittelhessisches Flurnamenbuch (Hans Ramge)
Mahr
Den FlN liegt ein Wort zu Grunde, das verwandt ist mit ahd. meri, *mari, mhd. mer st.N. ‚Meer‘. Es ist möglicherweise formal identisch mit der fachsprachlichen Entlehnung nhd. Maar ‚Kratersee‘ aus spätlat. mara. Mahr bezieht sich auch in FlN auf Sumpf und versumpftes Gewässer. Auffällig ist, dass die Namen keinen Umlaut aufweisen.
Nachnutzung
Rechtehinweise
Hessisches Flurnamenarchiv – Prof. Dr. Hans Ramge, CC BY-SA 4.0
Zitierweise
Empfohlene Zitierweise
„Mahr: Mahr (Leihgestern)“, in: Hessische Flurnamen <https://lagis.hessen.de/de/orte/hessische-flurnamen/alle-eintraege/771738_mahr> (aufgerufen am 03.11.2026)
Kurzform der URL für Druckwerke
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