Leihgestern: zo leckestein in dem banne

Historischer Beleg aus Leihgestern  
Gemeinde
Linden
Landkreis
Gießen
Topografische Karten
KDR 100, TK25 1900 ff.
AEC416D7-3050-4A60-B27E-A826B70B90DD

Beleg

Standard-Flurname

Leihgestern

Belegort

Belegtyp

historisch

Belegzeit

1341

Quelle

Staatsarchiv Darmstadt, A 3, Lang-Göns.

Weitere Belege

Deutungen

Mittelhessisches Flurnamenbuch (Hans Ramge)

Leihgestern

Zum OrtsN Leihgestern. Der reich und in vielen Varianten überlieferte Name geht im BT auf ahd. leita, mhd. leite st. sw. F. u.a. ‚Weg, auf dem gefahren wird‘ zurück. GT ist lat. castrum ‚Militärlager‘, das als Wort im Fränkischen weitergelebt hat. Also: ‚Militärlager an einem (Fern-)Weg‘.

Nachnutzung

Rechtehinweise

Hessisches Flurnamenarchiv – Prof. Dr. Hans Ramge, CC BY-SA 4.0

Zitierweise

Empfohlene Zitierweise

„Leihgestern: zo leckestein in dem banne (Leihgestern)“, in: Hessische Flurnamen <https://lagis.hessen.de/de/orte/hessische-flurnamen/alle-eintraege/771718_zo-leckestein-in-dem-banne> (aufgerufen am 03.11.2026)

Kurzform der URL für Druckwerke

https://lagis.hessen.de/resolve/de/fln/771718