Haines: Hannes
Weitere Belege
- kopial 14. Jahrhundert: gen dem heines
Arnsburger Urbar, fol. 79
Deutungen
Mittelhessisches Flurnamenbuch (Hans Ramge)
Haines
Die Namen gehen auf alte Ableitungen vom Substantiv Hain zurück, die das zur Bildung von Kollektiva oder neutralen Stellenbezeichnungen dienende Suffix -ahi enthalten: ahd. *haganahi, mhd. *hagenehe ‚Ort, an dem sich ein gehegter Wald, etwas Eingefriedetes befindet‘. Die ursprüngliche Namenform wurde in der Wurzel kontrahiert, wobei der Langvokal /a:/ entstand und die Endung /-es/ gewandelt wurde.
Südhessisches Flurnamenbuch (Hans Ramge)
Haines
Die Namen gehen auf alte Ableitungen vom Substantiv Hain zurück, die das zur Bildung von Kollektiva oder neutralen Stellenbezeichnungen dienende Suffix -ahi enthalten: ahd. *haganahi, mhd. *hagenehe ‚Ort, an dem sich ein gehegter Wald, etwas Eingefriedetes befindet‘. Die ursprüngliche Namenform wurde in der Wurzel kontrahiert und der dabei entstehende Langvokal /ɑː/ zu /eː/ umgelautet (z. T. mit späterer Rundung zu /öː/
Nachnutzung
Rechtehinweise
Hessisches Flurnamenarchiv – Prof. Dr. Hans Ramge, CC BY-SA 4.0
Zitierweise
Empfohlene Zitierweise
„Haines: Hannes (Leihgestern)“, in: Hessische Flurnamen <https://lagis.hessen.de/de/orte/hessische-flurnamen/alle-eintraege/771647_hannes> (aufgerufen am 04.11.2026)
Kurzform der URL für Druckwerke
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