Geiß-Bock-Grabe: Geiß-Bock-Grabe [gastebocksgroawe]
Deutungen
Mittelhessisches Flurnamenbuch (Hans Ramge)
Bock
Meist zu ahd. bock, mhd. boc st. M. ‚Rehbock, Schafbock, Ziegenbock‘. Oft handelt es sich um die Bezeichnung für ein Grundstück, das dem gemeindlichen Bockhalter zur Nutzung überlassen wurde. Oder zum FamN Bock.
Geiß
Zu ahd. mhd. geiz st. F. ‚Ziege‘. Die FlN erinnern an bevorzugte Weideplätze der Ziegen. - Häufig begegnet die monophthongierte Form /ga:s/, oft erweitert durch ein unorganisches /t/ am Wortende. Durch den /-er/-Plural kommt es mitunter zu Umdeutungen wie im Geisterköppel in Königsberg.
Südhessisches Flurnamenbuch (Hans Ramge)
Grabe
Vermutlich zum FamN Grabe.
Hessischer Flurnamenatlas (Hans Ramge)
Geiß
Karte 45
Nachnutzung
Rechtehinweise
Hessisches Flurnamenarchiv – Prof. Dr. Hans Ramge, CC BY-SA 4.0
Zitierweise
Empfohlene Zitierweise
„Geiß-Bock-Grabe: Geiß-Bock-Grabe (Launsbach)“, in: Hessische Flurnamen <https://lagis.hessen.de/de/orte/hessische-flurnamen/alle-eintraege/771078_geiss-bock-grabe> (aufgerufen am 14.07.2026)
Kurzform der URL für Druckwerke
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