Lanz-Kaute: In der Lanzkaut [en de lamekaut]
Weitere Belege
Deutungen
Mittelhessisches Flurnamenbuch (Hans Ramge)
Kaute
Zu spätmhd. kûte F. (mitteldt.) ‚Grube, Loch‘. Am Ende des 15. Jahrhunderts beginnt Kaute älteres Grube zu ersetzen. Namengebend waren stets natürliche oder künstliche Bodenvertiefungen, dann meist mit Kaute im GT. In Eisenkauten wurde Eisen im Tagebau abgebaut; die zahlreichen Leimenkauten dienten der Lehmgewinnung.
Lanz
Nach der mündlichen Form ist die amtliche offenbar verlesen oder verschrieben.
Südhessisches Flurnamenbuch (Hans Ramge)
Kaute
Zu spätmhd. kûte F. (mitteldt.) ‚Grube, Loch‘. Am Ende des 15. Jh.s beginnt Kaute älteres Grube zu ersetzen. Namengebend waren stets natürliche oder künstliche Bodenvertiefungen, dann meist mit Kaute im GT. Ob auch der Beleg aus Wattenheim (als Diminutiv) hierher gehört, ist ungewiss.
Lanz
Kaum zu mhd. lanze sw. F. ‚Lanze‘. Der Name Lanzert in Affolterbach geht vielleicht auf eine ursprüngliche Form *Lands-hart o. ä. zurück; dem Namen in Rimbach liegt der PN Lanz(o) zu Grunde.
Hessischer Flurnamenatlas (Hans Ramge)
Kaute
Karte 94
Nachnutzung
Rechtehinweise
Hessisches Flurnamenarchiv – Prof. Dr. Hans Ramge, CC BY-SA 4.0
Zitierweise
Empfohlene Zitierweise
„Lanz-Kaute: In der Lanzkaut (Dornholzhausen)“, in: Hessische Flurnamen <https://lagis.hessen.de/de/orte/hessische-flurnamen/alle-eintraege/755591_in-der-lanzkaut> (aufgerufen am 09.07.2026)
Kurzform der URL für Druckwerke
https://lagis.hessen.de/resolve/de/fln/755591