Langenlinden: vff der lanngenn lindenn

Historischer Beleg aus Dornholzhausen  
Gemeinde
Langgöns
Landkreis
Gießen
Topografische Karten
KDR 100, TK25 1900 ff.
AEC416D7-3050-4A60-B27E-A826B70B90DD

Beleg

Standard-Flurname

Langenlinden

Belegort

Belegtyp

historisch

Belegzeit

1489

Quelle

Universitätsbibliothek Gießen, Hs. 457m 2.

Weitere Belege

Deutungen

Mittelhessisches Flurnamenbuch (Hans Ramge)

Langenlinden

Name einer Wüstung zwischen Langgöns und Nieder-Kleen. Der ursprüngliche Name der Siedlung war Sichelingslinden; dann wurde der OrtsN durch den unterscheidenden Zusatz lang an die anderen Linden-Namen Großen-Linden und Lützel-Linden (s.d.) angepasst. Linden war ‚die Siedlung bei den Linden‘, zu ahd. linta ‚Linde‘. In Langen-Linden war der Sitz des Hüttenberger Gerichts (Schaum).

Nachnutzung

Rechtehinweise

Hessisches Flurnamenarchiv – Prof. Dr. Hans Ramge, CC BY-SA 4.0

Zitierweise

Empfohlene Zitierweise

„Langenlinden: vff der lanngenn lindenn (Dornholzhausen)“, in: Hessische Flurnamen <https://lagis.hessen.de/de/orte/hessische-flurnamen/alle-eintraege/755582_vff-der-lanngenn-lindenn> (aufgerufen am 09.07.2026)

Kurzform der URL für Druckwerke

https://lagis.hessen.de/resolve/de/fln/755582