Helbling-Wiese: dictum dy helbelincwise

Historischer Beleg aus Annerod  
Gemeinde
Fernwald
Landkreis
Gießen
Topografische Karten
KDR 100, TK25 1900 ff.
AEC416D7-3050-4A60-B27E-A826B70B90DD

Beleg

Standard-Flurname

Helbling-Wiese

Belegort

Belegtyp

historisch

Belegzeit

1315

Quelle

Urkundenbuch des Kl. Arnsburg i. d. Wetterau. Bearb. und hrsg. v. Ludwig Baur. Darmstadt 1851.

Deutungen

Mittelhessisches Flurnamenbuch (Hans Ramge)

Helbling

Zu mhd. helbelinc, helblinc st. M. ‚Münzstück im halben Wert des Pfennigs‘. Der Name bezieht sich wohl auf den Wert der Wiese.

Wiese

Zu ahd. wisa, mhd. wise sw. st. F. ‚Wiese‘. In FlN zeigt sich die allgemeine Bedeutung ‚zu mähende (kultivierte) Grünfläche‘.

Südhessisches Flurnamenbuch (Hans Ramge)

Wiese

Zu ahd. wisa, mhd. wise sw. st. F. ‚Wiese‘. In FlN zeigt sich die allgemeine Bedeutung ‚zu mähende (kultivierte) Grünlandfläche‘. Neben das Simplex und die zahlreichen Komposita treten die Diminutivformen Wieschen, Wießgen und Wiesel. Die zusammengehörigen Belege aus Auerbach und Bensheim zeigen einen zersprochenen Namen, dessen Zugehörigkeit zu Wiese im BT unsicher ist. Den ältesten Belegen aus Rüsselsheim liegt ein FamN Wiese zu Grunde.

Nachnutzung

Rechtehinweise

Hessisches Flurnamenarchiv – Prof. Dr. Hans Ramge, CC BY-SA 4.0

Zitierweise

Empfohlene Zitierweise

„Helbling-Wiese: dictum dy helbelincwise (Annerod)“, in: Hessische Flurnamen <https://lagis.hessen.de/de/orte/hessische-flurnamen/alle-eintraege/750015_dictum-dy-helbelincwise> (aufgerufen am 10.07.2026)

Kurzform der URL für Druckwerke

https://lagis.hessen.de/resolve/de/fln/750015