Bruch: an deme bru^oche
Historischer Beleg aus Annerod
Gemeinde
Fernwald Landkreis
Gießen Topografische Karten
KDR 100, TK25 1900 ff. Verortung
Externe KartenangeboteBeleg
Standard-Flurname
Bruch
Belegort
Belegtyp
historisch
Belegzeit
kopial ca. 1400
Quelle
Arnsburger Urbar
Weitere Belege
- kopial ca. 1400: uff deme brůche
Arnsburger Urbar, fol. 273
Deutungen
Mittelhessisches Flurnamenbuch (Hans Ramge)
Bruch
Zu ahd. mhd. bruoch st.N.M. ‚Moorboden, Sumpf‘. Die Namen erinnern an feuchten Wiesengrund.
Südhessisches Flurnamenbuch (Hans Ramge)
Bruch
Zu ahd. mhd. bruoch st. N. M. ‚Moorboden, Sumpf‘. Die Namen erinnern an feuchten Wiesengrund. Einzelne Belege zeigen Ausfall des Reibelauts /x/ in der Namenfuge und Senkung von /u/ > /o/.
Nachnutzung
Rechtehinweise
Hessisches Flurnamenarchiv – Prof. Dr. Hans Ramge, CC BY-SA 4.0
Zitierweise
Empfohlene Zitierweise
„Bruch: an deme bru^oche (Annerod)“, in: Hessische Flurnamen <https://lagis.hessen.de/de/orte/hessische-flurnamen/alle-eintraege/749972_an-deme-bru-oche> (aufgerufen am 10.07.2026)
Kurzform der URL für Druckwerke
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