Wiebel: Am Wiebel [om wiwwill]
Rezenter Beleg aus Albach
Gemeinde
Fernwald Landkreis
Gießen Topografische Karten
KDR 100, TK25 1900 ff. Verortung
Externe KartenangeboteWeitere Belege
- 1765: am Wibel
Staatsarchiv Darmstadt, C 4, Busecker Tal , Nr. 1., 46
Deutungen
Mittelhessisches Flurnamenbuch (Hans Ramge)
Wiebel
Die zusammengehörigen Belege in Albach und Steinbach lassen in ihrer ältesten Form von 1492 erkennen, dass der FlN aus mhd. witewal st. M. F. ‚Goldamsel‘ entstanden ist. Erhalten ist hier das fem. Genus und die Konsonantenfolge <-t(e)w-> im Inlaut, die in der Folge zu <-b(b)-> verschmilzt. Der Name verweist auf das Vorkommen des Vogels in diesem Gebiet. - Der Beleg in Queckborn hingegen hat den FamN Wiebel zur Grundlage, der im Raum auch historisch vorkommt.
Nachnutzung
Rechtehinweise
Hessisches Flurnamenarchiv – Prof. Dr. Hans Ramge, CC BY-SA 4.0
Zitierweise
Empfohlene Zitierweise
„Wiebel: Am Wiebel (Albach)“, in: Hessische Flurnamen <https://lagis.hessen.de/de/orte/hessische-flurnamen/alle-eintraege/747513_am-wiebel> (aufgerufen am 03.06.2026)
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