Wiebel: Am Wiebel [om wiwwill]

Rezenter Beleg aus Albach  
Gemeinde
Fernwald
Landkreis
Gießen
Topografische Karten
KDR 100, TK25 1900 ff.
AEC416D7-3050-4A60-B27E-A826B70B90DD

Beleg

Standard-Flurname

Wiebel

Belegort

Belegtyp

rezent

Weitere Belege

Deutungen

Mittelhessisches Flurnamenbuch (Hans Ramge)

Wiebel

Die zusammengehörigen Belege in Albach und Steinbach lassen in ihrer ältesten Form von 1492 erkennen, dass der FlN aus mhd. witewal st. M. F. ‚Goldamsel‘ entstanden ist. Erhalten ist hier das fem. Genus und die Konsonantenfolge <-t(e)w-> im Inlaut, die in der Folge zu <-b(b)-> verschmilzt. Der Name verweist auf das Vorkommen des Vogels in diesem Gebiet. - Der Beleg in Queckborn hingegen hat den FamN Wiebel zur Grundlage, der im Raum auch historisch vorkommt.

Nachnutzung

Rechtehinweise

Hessisches Flurnamenarchiv – Prof. Dr. Hans Ramge, CC BY-SA 4.0

Zitierweise

Empfohlene Zitierweise

„Wiebel: Am Wiebel (Albach)“, in: Hessische Flurnamen <https://lagis.hessen.de/de/orte/hessische-flurnamen/alle-eintraege/747513_am-wiebel> (aufgerufen am 03.06.2026)

Kurzform der URL für Druckwerke

https://lagis.hessen.de/resolve/de/fln/747513