Jakob-Stumpf: Auf dem Jakobsstumpf [de jokoppstomb]
Weitere Belege
- 1765: am Jacobsstumpf
Staatsarchiv Darmstadt, C 4, Busecker Tal , Nr. 1., 47
Deutungen
Mittelhessisches Flurnamenbuch (Hans Ramge)
Jakob
Zum PN Jakob und dem HeiligenN Jacobus, Jacob. Es handelt sich teils um BesitzerN, teils weisen die FIN auf die Zugehörigkeit zum Gut einer St. Jacobus-Kirche hin (so in Lumda).
Stumpf
Die Vorkommen gehen auf ahd. stumpf st. M., mhd. stumpf, stumpfe st. sw. M.‚Stumpf, Stummel, Baumstumpf‘ bzw. das dazugehörige Adjektiv mhd. stumpf ‚verstümmelt, abgestutzt, stumpf‘ zurück. In den FlN Stumpf, Stümpf bzw. Stümpfen, die zugleich die starke und schwache Flexion des Wortes widerspiegeln, herrscht die Bedeutung ‚Baumstumpf‘ vor. Sie ist in den meisten Fällen namengebendes Motiv: Baumstümpfe entstanden beim ‚Stümpfen‘ der Bäume, d. h. dem Abschneiden in einer bestimmten Höhe. Auch ein Stumpfacker ist ein verkürzter Acker.
Südhessisches Flurnamenbuch (Hans Ramge)
Jakob
Zum PN und HeiligenN Jacobus, Jakob. Es handelt sich teils um BesitzerN, teils weisen die FlN auf die Zugehörigkeit zum Gut einer St. Jacobus-Kirche hin, so etwa in Langen
Nachnutzung
Rechtehinweise
Hessisches Flurnamenarchiv – Prof. Dr. Hans Ramge, CC BY-SA 4.0
Zitierweise
Empfohlene Zitierweise
„Jakob-Stumpf: Auf dem Jakobsstumpf (Albach)“, in: Hessische Flurnamen <https://lagis.hessen.de/de/orte/hessische-flurnamen/alle-eintraege/747319_auf-dem-jakobsstumpf> (aufgerufen am 02.06.2026)
Kurzform der URL für Druckwerke
https://lagis.hessen.de/resolve/de/fln/747319