Scheck: heiszet d: schek

Historischer Beleg aus Salmünster  
Topografische Karten
KDR 100, TK25 1900 ff.
AEC416D7-3050-4A60-B27E-A826B70B90DD

Beleg

Standard-Flurname

Scheck

Belegort

Belegtyp

historisch

Belegzeit

15. Jahrhundert

Quelle

Staatsarchiv Marburg, Salbücher, Nr. 358.

Deutungen

Südhessisches Flurnamenbuch (Hans Ramge)

Scheck

Die meisten Belege gehen auf einen BesitzerN Scheck, Schick oder eine Ableitung davon zurück. Nur die Vorkommen in Linnenbach und Seeheim können auf ein Sachmotiv zurückzuführen sein, entweder als Farbeigenschaft des Bodens zum Adjektiv mhd. schecke ‚gestreift, scheckig‘ oder als FormN zu mhd. schecke sw. M. ‚eng anliegender, gestreifter oder durchsteppter Leibrock‘.

Nachnutzung

Rechtehinweise

Hessisches Flurnamenarchiv – Prof. Dr. Hans Ramge, CC BY-SA 4.0

Zitierweise

Empfohlene Zitierweise

„Scheck: heiszet d: schek (Salmünster)“, in: Hessische Flurnamen <https://lagis.hessen.de/de/orte/hessische-flurnamen/alle-eintraege/747002_heiszet-d-schek> (aufgerufen am 03.11.2026)

Kurzform der URL für Druckwerke

https://lagis.hessen.de/resolve/de/fln/747002