Sankt-Martin-Pforte: de area sita ante portam sancti Martini
Beleg
Standard-Flurname
Sankt-Martin-Pforte
Belegort
Belegtyp
historisch
Belegzeit
1267
Quelle
Staatsarchiv Darmstadt, A 1 (Die Urkunden werden nach Ortsnamen bzw. Provenienz und Jahr zitiert).
Deutungen
Mittelhessisches Flurnamenbuch
Martin
Zum PN und HeiligenN Martin bzw. den mundartlichen Varianten Merten, Mertes u.ä.
Pforte
Zu ahd. p(f)orta, mhd. phorte sw. st. F. ‚Pforte, Tor‘, einer Entlehnung aus lat. porta ‚Tor‘. Die FlN beziehen sich auf Tore in der Stadt- oder Ortsbefestigung, sei es auf einfache Durchlässe, sei es auf Tortürme, von denen aus der Durchgangsverkehr überwacht wurde.
Sankt
Partikel ‚der heilige‘ vor Namen. Ahd. mhd. sancte, sante, sente Adj. ‚heilig‘, vor dem 9. Jahrhundert entlehnt aus dem Genitiv von lat. sanctus ‚heilig‘.
Südhessisches Flurnamenbuch
Martin
Zum PN und HeiligenN Martin bzw. der mundartlichen Variante Merden, Merten. Dazu tritt in Bürgel mit ing-Suffix die Kurzform Merteling. In Dudenhofen liegt vermutlich eine Diminutivbildung vor.
Pforte
Zu ahd. p(f)orta, mhd. phorte sw. st. F. ‚Pforte, Tor‘, einer Entlehnung aus lat. porta ‚Tor‘. Die FlN beziehen sich auf Tore in der Stadt- oder Ortsbefestigung, sei es auf einfache Durchlässe, sei es auf Tortürme, von denen aus der Durchgangsverkehr überwacht wurde.
Nachnutzung
Rechtehinweise
Hessisches Flurnamenarchiv – Prof. Dr. Hans Ramge, CC BY-SA 4.0
Zitierweise
Empfohlene Zitierweise
„Sankt-Martin-Pforte: de area sita ante portam sancti Martini (Wattenheim)“, in: Hessische Flurnamen <https://lagis.hessen.de/de/orte/hessische-flurnamen/alle-eintraege/743970_de-area-sita-ante-portam-sancti-martini> (aufgerufen am 29.11.2025)
Kurzform der URL für Druckwerke
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