Striegel: IM STRIEGEL [lange straeaech]
Weitere Belege
- 1717: am striegel [Acker]
Staatsarchiv Marburg, 85. Hanauer Kammer, XXX, Nr. 40., pag. 122
Deutungen
Mittelhessisches Flurnamenbuch (Hans Ramge)
Striegel
Der Name ist im ersten Teil unklar. GT scheint aber Striegel zu sein. Vielleicht FormN für eine Grundstücksform, die einem Rosskamm, einem Striegel, ähnelt: ahd. strigil, mhd. strigel st. M., eine Entlehnung aus lat. strigilis ‚Schabeisen‘.
Südhessisches Flurnamenbuch (Hans Ramge)
Striegel
Benannt nach der Grundstücksform, die einem Rosskamm, einem Striegel, ähnelt: ahd. strigil, mhd. strigel st. M., eine Entlehnung aus lat. strigilis ‚Schabeisen‘. Der Name wird mundartlich oft zu /ʃdriːl/ kontrahiert wie in Zellhausen; hier fällt das fem. Genus auf.
Nachnutzung
Rechtehinweise
Hessisches Flurnamenarchiv – Prof. Dr. Hans Ramge, CC BY-SA 4.0
Zitierweise
Empfohlene Zitierweise
„Striegel: IM STRIEGEL (Marjoß)“, in: Hessische Flurnamen <https://lagis.hessen.de/de/orte/hessische-flurnamen/alle-eintraege/731277_im-striegel> (aufgerufen am 07.05.2026)
Kurzform der URL für Druckwerke
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