Ebert-Wiese: die Eberts wießen
Beleg
Standard-Flurname
Ebert-Wiese
Belegort
Belegtyp
historisch
Belegzeit
1717
Quelle
Staatsarchiv Marburg, 85. Hanauer Kammer, XXX, Nr. 40.
Weitere Belege
- EBERTSWIESEN
- 1717: die Ebers wießen [Wiese]
Staatsarchiv Marburg, 85. Hanauer Kammer, XXX, Nr. 40., pag. 13
Deutungen
Mittelhessisches Flurnamenbuch (Hans Ramge)
Ebert
Der Name geht auf ahd. ebanôtî st. F. ‚Fläche, Ebene‘ zurück und bezeichnet damit die Geländeform.
Wiese
Zu ahd. wisa, mhd. wise sw. st. F. ‚Wiese‘. In FlN zeigt sich die allgemeine Bedeutung ‚zu mähende (kultivierte) Grünfläche‘.
Südhessisches Flurnamenbuch (Hans Ramge)
Ebert
Zum FamN Ebert, gekürzt aus Eberhard.
Wiese
Zu ahd. wisa, mhd. wise sw. st. F. ‚Wiese‘. In FlN zeigt sich die allgemeine Bedeutung ‚zu mähende (kultivierte) Grünlandfläche‘. Neben das Simplex und die zahlreichen Komposita treten die Diminutivformen Wieschen, Wießgen und Wiesel. Die zusammengehörigen Belege aus Auerbach und Bensheim zeigen einen zersprochenen Namen, dessen Zugehörigkeit zu Wiese im BT unsicher ist. Den ältesten Belegen aus Rüsselsheim liegt ein FamN Wiese zu Grunde.
Nachnutzung
Rechtehinweise
Hessisches Flurnamenarchiv – Prof. Dr. Hans Ramge, CC BY-SA 4.0
Zitierweise
Empfohlene Zitierweise
„Ebert-Wiese: die Eberts wießen (Marjoß)“, in: Hessische Flurnamen <https://lagis.hessen.de/de/orte/hessische-flurnamen/alle-eintraege/731030_die-eberts-wiessen> (aufgerufen am 07.05.2026)
Kurzform der URL für Druckwerke
https://lagis.hessen.de/resolve/de/fln/731030