Ebert-Wiese: die Eberts wießen

Historischer Beleg aus Marjoß  
Topografische Karten
KDR 100, TK25 1900 ff.
AEC416D7-3050-4A60-B27E-A826B70B90DD

Beleg

Standard-Flurname

Ebert-Wiese

Belegort

Belegtyp

historisch

Belegzeit

1717

Quelle

Staatsarchiv Marburg, 85. Hanauer Kammer, XXX, Nr. 40.

Weitere Belege

Deutungen

Mittelhessisches Flurnamenbuch (Hans Ramge)

Ebert

Der Name geht auf ahd. ebanôtî st. F. ‚Fläche, Ebene‘ zurück und bezeichnet damit die Geländeform.

Wiese

Zu ahd. wisa, mhd. wise sw. st. F. ‚Wiese‘. In FlN zeigt sich die allgemeine Bedeutung ‚zu mähende (kultivierte) Grünfläche‘.

Südhessisches Flurnamenbuch (Hans Ramge)

Ebert

Zum FamN Ebert, gekürzt aus Eberhard.

Wiese

Zu ahd. wisa, mhd. wise sw. st. F. ‚Wiese‘. In FlN zeigt sich die allgemeine Bedeutung ‚zu mähende (kultivierte) Grünlandfläche‘. Neben das Simplex und die zahlreichen Komposita treten die Diminutivformen Wieschen, Wießgen und Wiesel. Die zusammengehörigen Belege aus Auerbach und Bensheim zeigen einen zersprochenen Namen, dessen Zugehörigkeit zu Wiese im BT unsicher ist. Den ältesten Belegen aus Rüsselsheim liegt ein FamN Wiese zu Grunde.

Nachnutzung

Rechtehinweise

Hessisches Flurnamenarchiv – Prof. Dr. Hans Ramge, CC BY-SA 4.0

Zitierweise

Empfohlene Zitierweise

„Ebert-Wiese: die Eberts wießen (Marjoß)“, in: Hessische Flurnamen <https://lagis.hessen.de/de/orte/hessische-flurnamen/alle-eintraege/731030_die-eberts-wiessen> (aufgerufen am 07.05.2026)

Kurzform der URL für Druckwerke

https://lagis.hessen.de/resolve/de/fln/731030