Holz-Brücke: von der holtzbrücken
Beleg
Standard-Flurname
Holz-Brücke
Belegort
Belegtyp
historisch
Belegzeit
1686
Quelle
Staatsarchiv Darmstadt, C 1, Nr. 19/10.
Weitere Belege
- DIE HOLZBRUECKE
- 1343: in Holtzbrucke [Wiese]
Staatsarchiv Darmstadt, A 1 (Die Urkunden werden nach Ortsnamen bzw. Provenienz und Jahr zitiert). - 1512: bey der holtzbrucken
Ott (1971): Pfarrachiv Steinheim., S. 209 - 1576: bei der holzbruckh: [Wiese]
Staatsarchiv Darmstadt, C 4, Steinheim Nr. 1., fol. 132 - 1576: bei der Holzbruckh [Wiese]
Staatsarchiv Darmstadt, C 4, Steinheim, Nr. 1., fol. 132 - 1610: bey der holtz brucken
Staatsarchiv Darmstadt, C 4, Steinheim Nr. 1., fol. 27 - 1610: bey der Holtzbrucken [Wiese]
Staatsarchiv Darmstadt, C 4, Steinheim, Nr. 1., fol. 27 - 1612: neben der holtzbrucken [Wiese]
Staatsarchiv Darmstadt, C 4, Steinheim, Nr. 1., fol. 273' - 1686: bey der holtzbrucken
Staatsarchiv Darmstadt, C 1, Nr. 19/10., fol. 88' - 1737: zu der Holtzbrücken
Ott (1971): Gemeindearchiv Klein-Auheim, Gemeinderechnungen., S. 209
Deutungen
Mittelhessisches Flurnamenbuch (Hans Ramge)
Brücke
Zu ahd.brugga, mhd. brucke, brücke st. sw. F. ‚Brücke‘. Die Namen weisen dann auf Brücken und die Verbindung zu Brücken hin.
Holz
Zu ahd. mhd. holz st. N. ‚Holz, Gehölz, Wald‘. Einige Namen beziehen sich auf Objekte, die aus dem Werkstoff Holz gefertigt sind, die meisten auf Waldstücke und deren forstwirtschaftliche Nutzung. Ein Holzweg führt in den Wald und endet dort an einem Holzstapelplatz. - Auffallend ist das häufige Vorkommen einer Verkleinerungsform Hölzchen ‚kleines Waldstück‘.
Südhessisches Flurnamenbuch (Hans Ramge)
Brücke
Zu ahd. brugga, mhd. brucke, brücke st. sw. F. ‚Brücke‘. Die Namen weisen dann auf Brücken und die Verbindung zu Brücken hin. Vereinzelt, wie vielleicht in Zotzenbach, kann aber auch ein Diminutiv von mhd. brüel st. M. ‚bewässerte, buschige Wiese, Aue‘ vorliegen.
Holz
Zu ahd. mhd. holz st. N. ‚Holz, Gehölz, Wald‘. Einige Namen beziehen sich auf Objekte, die aus dem Werkstoff Holz gefertigt sind (Holzbrücke, Holzbrunnen?), die übrigen auf Waldstücke und deren forstwirtschaftliche Nutzung (Holzschlag, Holzplatz, Holzkammer, Holzmacherweg). Ein Holzweg führt in den Wald und endet dort an einem Holzstapelplatz (Biebesheim am Rhein: Holzhaufen) oder einem Kohlenmeiler. Vereinzelt könnte ein FlN auch auf einen PN Holz oder Hölzer zurückführen; in Astheim scheint es im 15. Jh. den GewN Holzbach gegeben zu haben.
Nachnutzung
Rechtehinweise
Hessisches Flurnamenarchiv – Prof. Dr. Hans Ramge, CC BY-SA 4.0
Zitierweise
Empfohlene Zitierweise
„Holz-Brücke: von der holtzbrücken (Klein-Auheim)“, in: Hessische Flurnamen <https://lagis.hessen.de/de/orte/hessische-flurnamen/alle-eintraege/725108_von-der-holtzbruecken> (aufgerufen am 11.07.2026)
Kurzform der URL für Druckwerke
https://lagis.hessen.de/resolve/de/fln/725108