Bien-Strauch: im bienstrauch
Beleg
Standard-Flurname
Bien-Strauch
Belegort
Belegtyp
historisch
Belegzeit
1712
Quelle
Staatsarchiv Marburg, 317a. Kloster Schlüchtern, 238-239, Nr. 8.
Weitere Belege
- BIENSTRAUCH
- 1735: am bienstrauch
Staatsarchiv Marburg, 317a. Kloster Schlüchtern, 238-239, Nr. 7.
Deutungen
Mittelhessisches Flurnamenbuch (Hans Ramge)
Bien
Im Lemma sind verschiedene Namenursprünge zusammengekommen, die formal oft nicht zu trennen sind. Zu Grunde liegt offenbar mitunter Beune (s.d.), weil manchmal eine frühe Kürzung des Stammvokals /ü:/ eine Diphthongierung verhinderte. Manchmal liegt auch eine Kürzung aus Biege (s.d.) vor. Die Namen, die mit der ‚Biene‘ als dem namengebenden Motiv zusammenhängen, sind deshalb nur grob einzuschätzen, meist nach dem Kompositionstyp, z.B. Biengarten, -haus, -stock. Dann zu ahd. bine, mhd. bin, bîn st. sw. F. ‚Biene‘.
Strauch
Benennungsmotiv ist der Bewuchs mit Sträuchern, Gesträuch, mhd. strûch st. M. ‚Strauch‘. Der Name bezieht sich oft auch auf Busch- oder Niederwald.
Südhessisches Flurnamenbuch (Hans Ramge)
Strauch
Benennungsmotiv ist wohl der Bewuchs mit Sträuchern, Gesträuch, mhd. strûch st. M. ‚Strauch‘.
Nachnutzung
Rechtehinweise
Hessisches Flurnamenarchiv – Prof. Dr. Hans Ramge, CC BY-SA 4.0
Zitierweise
Empfohlene Zitierweise
„Bien-Strauch: im bienstrauch (Klosterhöfe)“, in: Hessische Flurnamen <https://lagis.hessen.de/de/orte/hessische-flurnamen/alle-eintraege/723526_im-bienstrauch> (aufgerufen am 12.07.2026)
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