Wiebel-Berg: Im Wiebels berg
Beleg
Standard-Flurname
Wiebel-Berg
Belegort
Belegtyp
historisch
Belegzeit
18. Jahrhundert
Quelle
Staatsarchiv Marburg, Kataster I, Horbach, B 1.
Weitere Belege
Deutungen
Mittelhessisches Flurnamenbuch (Hans Ramge)
Berg
Zu ahd. berg, mhd. berc st. M. Als Simplex steht Berg für markante Bodenerhebungen in der Gemeinde. Im Übrigen können sehr unterschiedliche Höhen mit Berg benannt werden.
Wiebel
Die zusammengehörigen Belege in Albach und Steinbach lassen in ihrer ältesten Form von 1492 erkennen, dass der FlN aus mhd. witewal st. M. F. ‚Goldamsel‘ entstanden ist. Erhalten ist hier das fem. Genus und die Konsonantenfolge <-t(e)w-> im Inlaut, die in der Folge zu <-b(b)-> verschmilzt. Der Name verweist auf das Vorkommen des Vogels in diesem Gebiet. - Der Beleg in Queckborn hingegen hat den FamN Wiebel zur Grundlage, der im Raum auch historisch vorkommt.
Südhessisches Flurnamenbuch (Hans Ramge)
Berg
Zu ahd. berg, mhd. berc st. M. Als Simplex steht Berg für eine markante Bodenerhebung in der Gemeinde oder gelegentlich auch spezieller für einen Weinberg.
Nachnutzung
Rechtehinweise
Hessisches Flurnamenarchiv – Prof. Dr. Hans Ramge, CC BY-SA 4.0
Zitierweise
Empfohlene Zitierweise
„Wiebel-Berg: Im Wiebels berg (Horbach)“, in: Hessische Flurnamen <https://lagis.hessen.de/de/orte/hessische-flurnamen/alle-eintraege/720331_im-wiebels-berg> (aufgerufen am 02.06.2026)
Kurzform der URL für Druckwerke
https://lagis.hessen.de/resolve/de/fln/720331