Schmidt-Grabe: bey dem schmidt graben

Historischer Beleg aus Hettersroth  
Gemeinde
Birstein
Topografische Karten
KDR 100, TK25 1900 ff.
AEC416D7-3050-4A60-B27E-A826B70B90DD

Beleg

Standard-Flurname

Schmidt-Grabe

Belegort

Belegtyp

historisch

Belegzeit

1559/1565

Quelle

Fürstliches Archiv Büdingen, Stadt und Land, Fasz. 165, Nr. 1141c.

Deutungen

Mittelhessisches Flurnamenbuch (Hans Ramge)

Schmidt

Die Namen gehen auf die Berufsbezeichnung des Schmiedes, ahd. smid, mhd. smit st. M., zurück bzw. auf den daraus entstandenen FamN, meist ohne dass eine Trennung möglich wäre, da beide BTe stark flektieren, also im Prinzip Flexions-/s/ aufweisen. Das ist aber ersichtlich häufig nicht der Fall. Unter Schmidt sind die Belege zusammengestellt, die -ob mit oder ohne Flexion-/s/- mit hoher Wahrscheinlichkeit zur Berufsbezeichnung oder zum FamN gehören. Klar zum FamN gehören nur diejenigen FlN, die durch einen weiteren PN oder durch die Kombination mit dem GT (z. B. Hube) gekennzeichnet sind.

Südhessisches Flurnamenbuch (Hans Ramge)

Grabe

Vermutlich zum FamN Grabe.

Nachnutzung

Rechtehinweise

Hessisches Flurnamenarchiv – Prof. Dr. Hans Ramge, CC BY-SA 4.0

Zitierweise

Empfohlene Zitierweise

„Schmidt-Grabe: bey dem schmidt graben (Hettersroth)“, in: Hessische Flurnamen <https://lagis.hessen.de/de/orte/hessische-flurnamen/alle-eintraege/718201_bey-dem-schmidt-graben> (aufgerufen am 01.06.2026)

Kurzform der URL für Druckwerke

https://lagis.hessen.de/resolve/de/fln/718201