Sonne-Wiese: inn der Sonnenwiesenn
Beleg
Standard-Flurname
Sonne-Wiese
Belegort
Belegtyp
historisch
Belegzeit
1591
Quelle
Fürstliches Archiv Büdingen, Allerhand, Fasz. 5, Nr. 24.
Deutungen
Mittelhessisches Flurnamenbuch (Hans Ramge)
Sonne
Benannt nach der Sonne, ahd. sunna F., sunno M., mhd. sunne, sonne sw. st. F. sw. M. Die FlN benennen der Sonne zugewandte Lagen.
Wiese
Zu ahd. wisa, mhd. wise sw. st. F. ‚Wiese‘. In FlN zeigt sich die allgemeine Bedeutung ‚zu mähende (kultivierte) Grünfläche‘.
Südhessisches Flurnamenbuch (Hans Ramge)
Sonne
Benannt nach der Sonne, ahd. sunna F., sunno M., mhd. sunne, sonne sw. st. F. sw. M. Die in Südhessen offenbar jungen FlN benennen der Sonne zugewandte Lagen.
Wiese
Zu ahd. wisa, mhd. wise sw. st. F. ‚Wiese‘. In FlN zeigt sich die allgemeine Bedeutung ‚zu mähende (kultivierte) Grünlandfläche‘. Neben das Simplex und die zahlreichen Komposita treten die Diminutivformen Wieschen, Wießgen und Wiesel. Die zusammengehörigen Belege aus Auerbach und Bensheim zeigen einen zersprochenen Namen, dessen Zugehörigkeit zu Wiese im BT unsicher ist. Den ältesten Belegen aus Rüsselsheim liegt ein FamN Wiese zu Grunde.
Nachnutzung
Rechtehinweise
Hessisches Flurnamenarchiv – Prof. Dr. Hans Ramge, CC BY-SA 4.0
Zitierweise
Empfohlene Zitierweise
„Sonne-Wiese: inn der Sonnenwiesenn (Hain-Gründau)“, in: Hessische Flurnamen <https://lagis.hessen.de/de/orte/hessische-flurnamen/alle-eintraege/714426_inn-der-sonnenwiesenn> (aufgerufen am 04.11.2026)
Kurzform der URL für Druckwerke
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