Schmelz: bey der Schmeltz
Beleg
Standard-Flurname
Schmelz
Belegort
Belegtyp
historisch
Belegzeit
1669
Quelle
Fürstliches Archiv Büdingen, Stadt und Land, Fasz. 105, Nr. 744.
Weitere Belege
- 1669: hinder der Schmältz [Wiese]
Fürstliches Archiv Büdingen, Stadt und Land, Fasz. 16, Nr. 107., fol. 11'
Deutungen
Mittelhessisches Flurnamenbuch (Hans Ramge)
Schmelz
Die Namen hängen mit ahd. smelzan, mhd. smelzen, smilzen st.V. intran. ‚zerfließen, schmelzen‘ bzw. dem Kausativ smelzen sw.V. trans. ‚in Fluss bringen, schmelzen‘ zusammen. In den meisten Fällen (wie z.B. in Cleeberg und Salzböden in der Schmelzmühleund am Rande des Krofdorfer Forstes) handelt es sich um Orte, wo (Eisen-)Erz verhüttet bzw. geschmolzen wurde. - Das Schmelzer Wehr benennt die Wasserzufuhr für die Schmelzmühle.
Südhessisches Flurnamenbuch (Hans Ramge)
Schmelz
Die Namen hängen in unterschiedlicher Weise mit ahd. smelzan, mhd. smelzen, smilzen st. V. intrans. ‚zerfließen, schmelzen‘ bzw. dem Kausativ smelzen sw. V. trans. ‚in Fluss bringen, schmelzen‘ zusammen. In den meisten Fällen handelt es sich um Orte, wo (Eisen-)Erz verhüttet bzw. geschmolzen wurde. Die Simplexformen, aber auch Zusammensetzungen wie Schmelzofen (Gras-Ellenbach) und Schmelzmühle (Ober-Klingen)
Nachnutzung
Rechtehinweise
Hessisches Flurnamenarchiv – Prof. Dr. Hans Ramge, CC BY-SA 4.0
Zitierweise
Empfohlene Zitierweise
„Schmelz: bey der Schmeltz (Hain-Gründau)“, in: Hessische Flurnamen <https://lagis.hessen.de/de/orte/hessische-flurnamen/alle-eintraege/714422_bey-der-schmeltz> (aufgerufen am 04.11.2026)
Kurzform der URL für Druckwerke
https://lagis.hessen.de/resolve/de/fln/714422