Johann-Staude: nach der Johannß Stauden

Historischer Beleg aus Hain-Gründau  
Gemeinde
Gründau
Topografische Karten
KDR 100, TK25 1900 ff.
AEC416D7-3050-4A60-B27E-A826B70B90DD

Beleg

Standard-Flurname

Johann-Staude

Belegort

Belegtyp

historisch

Belegzeit

1669

Quelle

Fürstliches Archiv Büdingen, Stadt und Land, Fasz. 16, Nr. 107.

Deutungen

Mittelhessisches Flurnamenbuch (Hans Ramge)

Johann

Zum FamN Johann Kraut.

Staude

Die Namen beziehen sich auf den einstigen Bewuchs mit Stauden, Sträuchern und Büschen: ahd. stûda, mhd. stûde sw. F. Auffällig ist aber das vom Mhd. Nhd. abweichende Genus, das auf eine zu Grunde liegende Kollektivform ‚Gebüsch‘ schließen lässt.

Südhessisches Flurnamenbuch (Hans Ramge)

Staude

Die Namen beziehen sich auf den einstigen Bewuchs mit Stauden, Sträuchern und Büschen: ahd. stûda, mhd. stûde sw. F. Da Staude und Baum unterschiedliche Pflanzenformen sind, wird sich der Name in Auerbach auf einen staudenartig wachsenden Baum bezogen haben.

Nachnutzung

Rechtehinweise

Hessisches Flurnamenarchiv – Prof. Dr. Hans Ramge, CC BY-SA 4.0

Zitierweise

Empfohlene Zitierweise

„Johann-Staude: nach der Johannß Stauden (Hain-Gründau)“, in: Hessische Flurnamen <https://lagis.hessen.de/de/orte/hessische-flurnamen/alle-eintraege/714324_nach-der-johannss-stauden> (aufgerufen am 04.11.2026)

Kurzform der URL für Druckwerke

https://lagis.hessen.de/resolve/de/fln/714324