Goldbach-Wiese: vf der Goltpachs wiese
Beleg
Standard-Flurname
Goldbach-Wiese
Belegort
Belegtyp
historisch
Belegzeit
1603/1613
Quelle
Hauptstaatsarchiv Wiesbaden, Abteilung 171, Akten Nr. C 315.
Weitere Belege
- AUF DEN GOLDBACHSWIESEN
- 1601: in d: Goldbachswiesen [Wiese]
Hauptstaatsarchiv Wiesbaden, Abteilung 190, Nr. 166., fol. 46' - 1657: in der Saal oder Goltbachs wiesen [Acker]
Hauptstaatsarchiv Wiesbaden, Abteilung 171, Akten Nr. Z 1284., fol. 17 - 1751/1752: auf der Goldbachs wiese [Acker]
Hauptstaatsarchiv Wiesbaden, Abteilung 179, Nr. 2066., fol. 110'
Deutungen
Mittelhessisches Flurnamenbuch (Hans Ramge)
Goldbach
Name eines nur hier genannten Gewässers. Zu Gold (s.d.).
Wiese
Zu ahd. wisa, mhd. wise sw. st. F. ‚Wiese‘. In FlN zeigt sich die allgemeine Bedeutung ‚zu mähende (kultivierte) Grünfläche‘.
Südhessisches Flurnamenbuch (Hans Ramge)
Wiese
Zu ahd. wisa, mhd. wise sw. st. F. ‚Wiese‘. In FlN zeigt sich die allgemeine Bedeutung ‚zu mähende (kultivierte) Grünlandfläche‘. Neben das Simplex und die zahlreichen Komposita treten die Diminutivformen Wieschen, Wießgen und Wiesel. Die zusammengehörigen Belege aus Auerbach und Bensheim zeigen einen zersprochenen Namen, dessen Zugehörigkeit zu Wiese im BT unsicher ist. Den ältesten Belegen aus Rüsselsheim liegt ein FamN Wiese zu Grunde.
Nachnutzung
Rechtehinweise
Hessisches Flurnamenarchiv – Prof. Dr. Hans Ramge, CC BY-SA 4.0
Zitierweise
Empfohlene Zitierweise
„Goldbach-Wiese: vf der Goltpachs wiese (Frohnhausen)“, in: Hessische Flurnamen <https://lagis.hessen.de/de/orte/hessische-flurnamen/alle-eintraege/71396_vf-der-goltpachs-wiese> (aufgerufen am 07.11.2026)
Kurzform der URL für Druckwerke
https://lagis.hessen.de/resolve/de/fln/71396