Goldbach-Scheuer: obig die Goldtbachs schewern
Beleg
Standard-Flurname
Goldbach-Scheuer
Belegort
Belegtyp
historisch
Belegzeit
1601
Quelle
Hauptstaatsarchiv Wiesbaden, Abteilung 190, Nr. 166.
Weitere Belege
- 1603/1613: Bei d: Geltpachs scheurn [Acker]
Hauptstaatsarchiv Wiesbaden, Abteilung 171, Akten Nr. C 315.
Deutungen
Mittelhessisches Flurnamenbuch (Hans Ramge)
Goldbach
Name eines nur hier genannten Gewässers. Zu Gold (s.d.).
Scheuer
Scheuer, gleichbedeutend und etymologisch verwandt mit Scheune, geht zurück auf ahd. sciura, scûra, mhd. schiure, schiur st. sw. F., mitteldt. schûre, schûr. Im Untersuchungsraum wird /iu/ > /u:/ > /au/ (vor /r, w/) diphthongiert, was sich in einer Reihe von Belegen zeigt.
Südhessisches Flurnamenbuch (Hans Ramge)
Scheuer
Scheuer, gleichbedeutend und etymologisch verwandt mit Scheune, geht zurück auf ahd. sciura, scûra, mhd. schiure, schiur st. sw. F., mitteldt. schûre, schûr. Die /uː/-Formen werden in Hessen regional zu /ʃɑʊər/ diphthongiert und treten so auch in mehreren FlN-Belegen auf.
Nachnutzung
Rechtehinweise
Hessisches Flurnamenarchiv – Prof. Dr. Hans Ramge, CC BY-SA 4.0
Zitierweise
Empfohlene Zitierweise
„Goldbach-Scheuer: obig die Goldtbachs schewern (Frohnhausen)“, in: Hessische Flurnamen <https://lagis.hessen.de/de/orte/hessische-flurnamen/alle-eintraege/71392_obig-die-goldtbachs-schewern> (aufgerufen am 07.11.2026)
Kurzform der URL für Druckwerke
https://lagis.hessen.de/resolve/de/fln/71392