Wahler-See: WAHLERSEE [wahlersee]

Rezenter Beleg aus Großkrotzenburg  
Topografische Karten
KDR 100, TK25 1900 ff.
AEC416D7-3050-4A60-B27E-A826B70B90DD

Beleg

Standard-Flurname

Wahler-See

Belegort

Belegtyp

rezent

Deutungen

Mittelhessisches Flurnamenbuch (Hans Ramge)

See

Zu ahd. se(o), mhd. st. M. ‚See‘. Bezeichnet See, wie im allgemeinen Sprachgebrauch, stehendes Gewässer, so haftet der Name heute häufig an flachen Flächen oder leichten Mulden, die in ihrer heutigen landwirtschaftlichen Nutzung kaum noch erkennen lassen, dass hier früher Wasser war. Auch wegen der sachlichen Nähe kommt es bei den Namen mit Diminutiv leicht zu Vermischungen mit Sechen (s.d.) (Garbenteich).

Südhessisches Flurnamenbuch (Hans Ramge)

See

Zu ahd. se(o), mhd. st. M. ‚See‘. Bezeichnet See, wie im allgemeinen Sprachgebrauch, stehendes Gewässer, so haftet der Name heute häufig an flachen Flächen oder leichten Mulden, die in ihrer landwirtschaftlichen Nutzung kaum noch erkennen lassen, dass hier früher Wasser war. Auch wegen der sachlichen Nähe kommt es bei den Namen mit Diminutiv leicht zu Vermischungen mit Sechen (s. d.).

Wahler

Zum ON Wahlen, der aus Waldau (zuerst 1359) entstanden ist. Warum seit dem 16. Jh. mehrfach Wahlheim auftritt, ist unklar, weil keine -heim-Namen im Umfeld zu einer Analogiebildung Anlass geben.

Hessischer Flurnamenatlas (Hans Ramge)

See

Karte 119

Nachnutzung

Rechtehinweise

Hessisches Flurnamenarchiv – Prof. Dr. Hans Ramge, CC BY-SA 4.0

Zitierweise

Empfohlene Zitierweise

„Wahler-See: WAHLERSEE (Großkrotzenburg)“, in: Hessische Flurnamen <https://lagis.hessen.de/de/orte/hessische-flurnamen/alle-eintraege/713193_wahlersee> (aufgerufen am 14.07.2026)

Kurzform der URL für Druckwerke

https://lagis.hessen.de/resolve/de/fln/713193