Waad: stost auf daß Wath
Historischer Beleg aus Großkrotzenburg
Gemeinde
Großkrotzenburg Landkreis
Main-Kinzig-Kreis Topografische Karten
KDR 100, TK25 1900 ff. Verortung
Externe KartenangeboteBeleg
Standard-Flurname
Waad
Belegort
Belegtyp
historisch
Belegzeit
1786
Quelle
Staatsarchiv Marburg, 86. Hanauer Nachträge, Nr. 16365.
Deutungen
Südhessisches Flurnamenbuch (Hans Ramge)
Waad
Zu ahd. mhd. wat st. N. ‚Furt‘, einer Ableitung vom Verb ahd. watan ‚waten‘. Ursprünglich bezeichnet das Wort seichte Stellen, die man durchwaten kann. In FlN handelt es sich dann entweder um feuchte, von Gräben durchzogene Niederungen oder um stehende, morastartige Gewässer. Der Name in Erfelden ist wohl zuerst 1211 als endewat belegt
Nachnutzung
Rechtehinweise
Hessisches Flurnamenarchiv – Prof. Dr. Hans Ramge, CC BY-SA 4.0
Zitierweise
Empfohlene Zitierweise
„Waad: stost auf daß Wath (Großkrotzenburg)“, in: Hessische Flurnamen <https://lagis.hessen.de/de/orte/hessische-flurnamen/alle-eintraege/713191_stost-auf-dass-wath> (aufgerufen am 15.07.2026)
Kurzform der URL für Druckwerke
https://lagis.hessen.de/resolve/de/fln/713191