Unter-Pforte: vor der vnderporten

Historischer Beleg aus Großkrotzenburg  
Topografische Karten
KDR 100, TK25 1900 ff.
AEC416D7-3050-4A60-B27E-A826B70B90DD

Beleg

Standard-Flurname

Unter-Pforte

Belegort

Belegtyp

historisch

Belegzeit

1528

Quelle

Staatsarchiv Marburg, O II b, Hanauer Urkunden, Kirchen und Klöster, Stift St. Peter zu Mainz.

Deutungen

Mittelhessisches Flurnamenbuch (Hans Ramge)

Pforte

Zu ahd. p(f)orta, mhd. phorte sw. st. F. ‚Pforte, Tor‘, einer Entlehnung aus lat. porta ‚Tor‘. Die FlN beziehen sich auf Tore in der Stadt- oder Ortsbefestigung, sei es auf einfache Durchlässe, sei es auf Tortürme, von denen aus der Durchgangsverkehr überwacht wurde.

Unter

Zu ahd. untar, mhd. under ‚unter‘. Bezeichnet wird die relative Lage der Flurstücke. Gelegentliche Vermischung mit Under (s.d.) ist möglich.

Südhessisches Flurnamenbuch (Hans Ramge)

Pforte

Zu ahd. p(f)orta, mhd. phorte sw. st. F. ‚Pforte, Tor‘, einer Entlehnung aus lat. porta ‚Tor‘. Die FlN beziehen sich auf Tore in der Stadt- oder Ortsbefestigung, sei es auf einfache Durchlässe, sei es auf Tortürme, von denen aus der Durchgangsverkehr überwacht wurde.

Unter

Zu ahd. untar, mhd. under ‚unter‘. Bezeichnet wird die relative Lage der Flurstücke. Gelegentliche Vermischung mit Under ist möglich.

Nachnutzung

Rechtehinweise

Hessisches Flurnamenarchiv – Prof. Dr. Hans Ramge, CC BY-SA 4.0

Zitierweise

Empfohlene Zitierweise

„Unter-Pforte: vor der vnderporten (Großkrotzenburg)“, in: Hessische Flurnamen <https://lagis.hessen.de/de/orte/hessische-flurnamen/alle-eintraege/713184_vor-der-vnderporten> (aufgerufen am 14.07.2026)

Kurzform der URL für Druckwerke

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