Nass-Wiese: in der Nassen wiesen
Beleg
Standard-Flurname
Nass-Wiese
Belegort
Belegtyp
historisch
Belegzeit
1664
Quelle
Staatsarchiv Marburg, 86. Hanauer Nachträge, Nr. _ 946.
Weitere Belege
- 1663: bey der Nassen wiesen [Wiese]
Staatsarchiv Marburg, 86. Hanauer Nachträge, Nr. _ 2253., fol. 13' - 1664: bey der Nassen wiessen [Garten]
Staatsarchiv Marburg, 86. Hanauer Nachträge, Nr. _ 946., fol. 14'
Deutungen
Mittelhessisches Flurnamenbuch (Hans Ramge)
Nass
Zum Adjektiv ahd. naz, mhd. naz ‚feucht, nass‘. Namengebend war nasses, morastiges Gelände.
Wiese
Zu ahd. wisa, mhd. wise sw. st. F. ‚Wiese‘. In FlN zeigt sich die allgemeine Bedeutung ‚zu mähende (kultivierte) Grünfläche‘.
Südhessisches Flurnamenbuch (Hans Ramge)
Nass
Zum Adjektiv ahd. naz, mhd. naʒ ‚feucht, nass‘. Namengebend war nasses, morastiges Gelände.
Wiese
Zu ahd. wisa, mhd. wise sw. st. F. ‚Wiese‘. In FlN zeigt sich die allgemeine Bedeutung ‚zu mähende (kultivierte) Grünlandfläche‘. Neben das Simplex und die zahlreichen Komposita treten die Diminutivformen Wieschen, Wießgen und Wiesel. Die zusammengehörigen Belege aus Auerbach und Bensheim zeigen einen zersprochenen Namen, dessen Zugehörigkeit zu Wiese im BT unsicher ist. Den ältesten Belegen aus Rüsselsheim liegt ein FamN Wiese zu Grunde.
Nachnutzung
Rechtehinweise
Hessisches Flurnamenarchiv – Prof. Dr. Hans Ramge, CC BY-SA 4.0
Zitierweise
Empfohlene Zitierweise
„Nass-Wiese: in der Nassen wiesen (Großkrotzenburg)“, in: Hessische Flurnamen <https://lagis.hessen.de/de/orte/hessische-flurnamen/alle-eintraege/713093_in-der-nassen-wiesen> (aufgerufen am 14.07.2026)
Kurzform der URL für Druckwerke
https://lagis.hessen.de/resolve/de/fln/713093