Lange-Fuchs-Löcher: in den lnagen Fuchslocher
Beleg
Standard-Flurname
Lange-Fuchs-Löcher
Belegort
Belegtyp
historisch
Belegzeit
1786
Quelle
Staatsarchiv Marburg, 86. Hanauer Nachträge, Nr. 16365.
Weitere Belege
- Lange-Fuchs-Löcher
- 1664: in Langen Fux Löchern [Acker]
Staatsarchiv Marburg, 86. Hanauer Nachträge, Nr. _ 946., fol. 5'
Deutungen
Mittelhessisches Flurnamenbuch (Hans Ramge)
Fuchs
Zu ahd. fuhs, mhd. vuhs st. M. ‚Fuchs‘. Namengebend waren Fuchsbaue und Plätze, an denen sich die Füchse bevorzugt aufhielten. Viele historische Belege spiegeln den Lautwandel von /xs/ >/s/ wider. Vereinzelt kann auch der FamN Fuchs namengebend sein.
Länge
Zu ahd. langî, lengî, mhd. lenge st. sw. F., frühnhd. leng ‚Länge‘, einer Substantivbildung zu lang. Der FlN weist auf die langgestreckte Form eines Flurstückes hin. Mitunter hat Umdeutung aus -land - bedingt durch die Gutturalisierung /-nd/ > /ng/- stattgefunden, so in Langgöns.
Lange
Substantivbildung zum Adjektiv lang (s.d.).
Nachnutzung
Rechtehinweise
Hessisches Flurnamenarchiv – Prof. Dr. Hans Ramge, CC BY-SA 4.0
Zitierweise
Empfohlene Zitierweise
„Lange-Fuchs-Löcher: in den lnagen Fuchslocher (Großkrotzenburg)“, in: Hessische Flurnamen <https://lagis.hessen.de/de/orte/hessische-flurnamen/alle-eintraege/713049_in-den-lnagen-fuchslocher> (aufgerufen am 14.07.2026)
Kurzform der URL für Druckwerke
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