Bitze: in der pitzen
Beleg
Standard-Flurname
Bitze
Belegort
Belegtyp
historisch
Belegzeit
1664
Quelle
Staatsarchiv Marburg, 86. Hanauer Nachträge, Nr. _ 946.
Weitere Belege
- Bitze
- 1663: in der Pitzen
Staatsarchiv Marburg, 86. Hanauer Nachträge, Nr. _ 2253., fol. 12 - 1664: bey der pitzen [Wiese]
Staatsarchiv Marburg, 86. Hanauer Nachträge, Nr. _ 946., fol. 3' - 1786: Jn der Pitzen [Acker]
Staatsarchiv Marburg, 86. Hanauer Nachträge, Nr. 16365., fol. 3'
Deutungen
Mittelhessisches Flurnamenbuch (Hans Ramge)
Bitze
Zu ahd. bizûna st.w. F. ‚eingezäuntes Grundstück‘, mhd. bitze st. F. ‚Baumgarten‘. Daneben steht die seltenere Variante Betzen M. (N.?), die ahd. bizûni, mhd. bizûne, bîzune st. N. fortsetzt. Vergleichbar den Beunden beziehen sich Bitze und Betzen ursprünglich auf gezäuntes und Sonderrecht unterliegendes Sonderland. Insbesondere scheinen sie dem Obstbau gewidmet gewesen zu sein. Unsicher sind nur wenige Belege, die mit Pfütze (s.d.) vermischt oder umgedeutet worden sind.
Südhessisches Flurnamenbuch (Hans Ramge)
Bitze
Zu ahd. bizûna st. sw. F. ‚eingezäuntes Grundstück‘, mhd. bitze st. F. ‚Baumgarten‘. Daneben steht die in Südhessen nur noch resthaft bezeugte Variante Betzen M. (N.?), die ahd. bizûni, mhd. bizûne, bîziune st. N. fortsetzt. Vergleichbar den Beunden beziehen sich Bitze und Betzen ursprünglich auf gezäuntes und Sonderrecht unterliegendes Sonderland. Insbesondere scheinen sie dem Obstbau gewidmet gewesen zu sein. Unsicher sind nur wenige Belege, die mit Pfütze vermischt oder umgedeutet worden sind.
Hessischer Flurnamenatlas (Hans Ramge)
Bitze
Karte 11
Nachnutzung
Rechtehinweise
Hessisches Flurnamenarchiv – Prof. Dr. Hans Ramge, CC BY-SA 4.0
Zitierweise
Empfohlene Zitierweise
„Bitze: in der pitzen (Großkrotzenburg)“, in: Hessische Flurnamen <https://lagis.hessen.de/de/orte/hessische-flurnamen/alle-eintraege/712948_in-der-pitzen> (aufgerufen am 14.07.2026)
Kurzform der URL für Druckwerke
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