Sicke-Wiese: ihn der secke wies
Beleg
Standard-Flurname
Sicke-Wiese
Belegort
Belegtyp
historisch
Belegzeit
Ende 18. Jahrhundert
Quelle
Hauptstaatsarchiv Wiesbaden, Abteilung 360, Bergewersbach, Nr. 4.
Weitere Belege
- SICKENWIESE
- 1772: in der Sicken wieß [Acker]
Hauptstaatsarchiv Wiesbaden, Abteilung 180, Ewersbach Nr. 3., fol. 4 - 1777: in der Sicke wieß [Wiese]
Hauptstaatsarchiv Wiesbaden, Abteilung 180, Ewersbach Nr. 4., fol. 166' - 1778: in der Sicken wieß [Wiese]
Hauptstaatsarchiv Wiesbaden, Abteilung 180, Ewersbach Nr. 3., fol. 78' - Ende 18. Jahrhundert: in der secke wieß [Wiese]
Hauptstaatsarchiv Wiesbaden, Abteilung 360, Bergewersbach, Nr. 4., pag. 7 - Ende 18. Jahrhundert: in der Siecke wies [Wiese]
Hauptstaatsarchiv Wiesbaden, Abteilung 360, Bergewersbach, Nr. 4., pag. 11 - 1789: in der Seckenwies [Wiese]
Hauptstaatsarchiv Wiesbaden, Abteilung 180, Ewersbach Nr. 3., fol. 91
Deutungen
Mittelhessisches Flurnamenbuch (Hans Ramge)
Wiese
Zu ahd. wisa, mhd. wise sw. st. F. ‚Wiese‘. In FlN zeigt sich die allgemeine Bedeutung ‚zu mähende (kultivierte) Grünfläche‘.
Südhessisches Flurnamenbuch (Hans Ramge)
Wiese
Zu ahd. wisa, mhd. wise sw. st. F. ‚Wiese‘. In FlN zeigt sich die allgemeine Bedeutung ‚zu mähende (kultivierte) Grünlandfläche‘. Neben das Simplex und die zahlreichen Komposita treten die Diminutivformen Wieschen, Wießgen und Wiesel. Die zusammengehörigen Belege aus Auerbach und Bensheim zeigen einen zersprochenen Namen, dessen Zugehörigkeit zu Wiese im BT unsicher ist. Den ältesten Belegen aus Rüsselsheim liegt ein FamN Wiese zu Grunde.
Nachnutzung
Rechtehinweise
Hessisches Flurnamenarchiv – Prof. Dr. Hans Ramge, CC BY-SA 4.0
Zitierweise
Empfohlene Zitierweise
„Sicke-Wiese: ihn der secke wies (Ewersbach)“, in: Hessische Flurnamen <https://lagis.hessen.de/de/orte/hessische-flurnamen/alle-eintraege/70587_ihn-der-secke-wies> (aufgerufen am 14.07.2026)
Kurzform der URL für Druckwerke
https://lagis.hessen.de/resolve/de/fln/70587