Schwalbe-Grabe: auf den oberten schwalbengraben
Beleg
Standard-Flurname
Schwalbe-Grabe
Belegort
Belegtyp
historisch
Belegzeit
18. Jahrhundert
Quelle
Staatsarchiv Marburg, Kataster I, Bernbach, B 1.
Deutungen
Mittelhessisches Flurnamenbuch (Hans Ramge)
Schwalbe
Zu Grunde liegt ahd. swalewa, mhd. swalwe, swalbe sw. F. ‚Schwalbe‘ bzw. in Einzelfällen der davon abgeleitete FamN Schwalb(e) (s.d.). Gewöhnlich aber nach dem Vorkommen der Haus- oder Uferschwalbe (Hirundo rustica, Delichon urbica, Riparia riparia) oder als FormN nach der Form des Schwalbenschwanzes (s. Zahl).
Südhessisches Flurnamenbuch (Hans Ramge)
Grabe
Vermutlich zum FamN Grabe.
Schwalbe
Zu Grunde liegt ahd. swalewa, mhd. swalwe, swalbe sw. F. ‚Schwalbe‘ bzw. in Einzelfällen der davon abgeleitete FamN Schwalb(e) u. ä., so in Lorsch
Nachnutzung
Rechtehinweise
Hessisches Flurnamenarchiv – Prof. Dr. Hans Ramge, CC BY-SA 4.0
Zitierweise
Empfohlene Zitierweise
„Schwalbe-Grabe: auf den oberten schwalbengraben (Bernbach)“, in: Hessische Flurnamen <https://lagis.hessen.de/de/orte/hessische-flurnamen/alle-eintraege/701305_auf-den-oberten-schwalbengraben> (aufgerufen am 30.05.2026)
Kurzform der URL für Druckwerke
https://lagis.hessen.de/resolve/de/fln/701305