Kirsche-Garten: der Kirschengartten
Beleg
Standard-Flurname
Kirsche-Garten
Belegort
Belegtyp
historisch
Belegzeit
1631
Quelle
Fürstliches Archiv Büdingen, Ysenburgische Landteilungen, Fasz. 9, Nr. 67a.
Weitere Belege
- DER KIRSCHGARTEN
- 1593: beim Kirschgart:
Fürstliches Archiv Büdingen, Stadt und Land, Fasz. 169, Nr. 1171., fol. 4' - 1631: im Kirschgartten [Acker]
Fürstliches Archiv Büdingen, Ysenburgische Landteilungen, Fasz. 9, Nr. 67a., fol. 159 - 1631: der Kirschengarten
Fürstliches Archiv Büdingen, Stadt und Land, Fasz. 169, Nr. 1171., fol. 15' - 1699: an den Kirschengarten
Fürstliches Archiv Büdingen, Stadt und Land, Fasz. 169, Nr. 1172., fol. 1
Deutungen
Mittelhessisches Flurnamenbuch (Hans Ramge)
Garten
Zu ahd. gart, garto, mhd. garte sw. M. ‚Garten‘. Dazu gehören die Diminutive Gärtchen, Gärtches. Gärten sind in der Regel eingezäunte Flächen, meist in Ortsnähe.
Kirsche
Zu ahd. kirs, kirsa, mhd. kirse, kirsche, kerse sw. st. F. ‚Kirsche‘. Namengebend waren Grundstücke und Wege, die mit Kirschbäumen bepflanzt waren. - Vermengung mit Kirche (s.d.) ist möglich, aber selten.
Südhessisches Flurnamenbuch (Hans Ramge)
Garten
Zu ahd. gart, garto, mhd. garte sw. M. ‚Garten‘. Dazu gehören die Diminutive Gärtchen und Gärtlein. Gärten sind eingezäunte Flächen, meist in Ortsnähe.
Kirsche
Zu ahd. kirs, kirsa, mhd. kirse, kirsche, kerse sw. st. F. ‚Kirsche‘. Namengebend waren Grundstücke und Wege, die mit Kirschbäumen bepflanzt waren. Da Kirsche und Kirche in der Mundart lautlich zusammengefallen sind, ist die Scheidung der Belege nicht immer sicher. Vereinzelt, wie in Unter-Hambach, kann auch ein FamN namengebend sein.
Nachnutzung
Rechtehinweise
Hessisches Flurnamenarchiv – Prof. Dr. Hans Ramge, CC BY-SA 4.0
Zitierweise
Empfohlene Zitierweise
„Kirsche-Garten: der Kirschengartten (Altwiedermus)“, in: Hessische Flurnamen <https://lagis.hessen.de/de/orte/hessische-flurnamen/alle-eintraege/700577_der-kirschengartten> (aufgerufen am 03.11.2026)
Kurzform der URL für Druckwerke
https://lagis.hessen.de/resolve/de/fln/700577