Fiedel-Wiese: in der fiedel wieße
Beleg
Standard-Flurname
Fiedel-Wiese
Belegort
Belegtyp
historisch
Belegzeit
1747
Quelle
Hauptstaatsarchiv Wiesbaden, Abteilung 179, Nr. 180.
Weitere Belege
- 1746: in der Fittel wieß [Wiese]
Hauptstaatsarchiv Wiesbaden, Abteilung 179, Nr. 180., fol. 14'
Deutungen
Mittelhessisches Flurnamenbuch (Hans Ramge)
Fiedel
Als FormN zu ahd. fidula, mhd. viedel(e) sw. F. ‚Geige‘. Der Fiedelbaum war vermutlich der Baum, von dem aus zum Tanz aufgespielt wurde.
Wiese
Zu ahd. wisa, mhd. wise sw. st. F. ‚Wiese‘. In FlN zeigt sich die allgemeine Bedeutung ‚zu mähende (kultivierte) Grünfläche‘.
Südhessisches Flurnamenbuch (Hans Ramge)
Fiedel
Als FormN zu ahd. fidula, mhd. videl(e) sw. F. ‚Geige‘.
Wiese
Zu ahd. wisa, mhd. wise sw. st. F. ‚Wiese‘. In FlN zeigt sich die allgemeine Bedeutung ‚zu mähende (kultivierte) Grünlandfläche‘. Neben das Simplex und die zahlreichen Komposita treten die Diminutivformen Wieschen, Wießgen und Wiesel. Die zusammengehörigen Belege aus Auerbach und Bensheim zeigen einen zersprochenen Namen, dessen Zugehörigkeit zu Wiese im BT unsicher ist. Den ältesten Belegen aus Rüsselsheim liegt ein FamN Wiese zu Grunde.
Nachnutzung
Rechtehinweise
Hessisches Flurnamenarchiv – Prof. Dr. Hans Ramge, CC BY-SA 4.0
Zitierweise
Empfohlene Zitierweise
„Fiedel-Wiese: in der fiedel wieße (Erdbach)“, in: Hessische Flurnamen <https://lagis.hessen.de/de/orte/hessische-flurnamen/alle-eintraege/69968_in-der-fiedel-wiesse> (aufgerufen am 06.11.2026)
Kurzform der URL für Druckwerke
https://lagis.hessen.de/resolve/de/fln/69968