Enders-Baum: bey dem Ennersbaum
Beleg
Standard-Flurname
Enders-Baum
Belegort
Belegtyp
historisch
Belegzeit
1765
Quelle
Hauptstaatsarchiv Wiesbaden, Abteilung 179, Nr. 180.
Weitere Belege
- 1746: bey dem Endersbaum [Wiese]
Hauptstaatsarchiv Wiesbaden, Abteilung 179, Nr. 180., fol. 15
Deutungen
Mittelhessisches Flurnamenbuch (Hans Ramge)
Baum
Zu ahd. mhd. boum st. M. ‚Baum‘. Die jungen FlN Baumacker und Baumstück kennzeichnen im Gegensatz zu Bangert (s.d.) nicht gefriedete Obstbaumanlagen. Baum als Simplex steht dagegen für einzeln stehende, besonders auffällige Bäume.
Enders
Zur PN-Form Enders vom PN und HeiligenN Andreas.
Südhessisches Flurnamenbuch (Hans Ramge)
Baum
Zu ahd. mhd. boum st. M. ‚Baum‘. Die jungen FlN Baumacker und Baumstück kennzeichnen im Unterschied zu Bangert nicht gefriedete Obstbaumanlagen. Baum als Simplex steht dagegen wie in Biebesheim am Rhein, Dietzenbach, Klein-Zimmern, Pfungstadt und Rembrücken für einzeln stehende, besonders auffällige Bäume.
Nachnutzung
Rechtehinweise
Hessisches Flurnamenarchiv – Prof. Dr. Hans Ramge, CC BY-SA 4.0
Zitierweise
Empfohlene Zitierweise
„Enders-Baum: bey dem Ennersbaum (Erdbach)“, in: Hessische Flurnamen <https://lagis.hessen.de/de/orte/hessische-flurnamen/alle-eintraege/69948_bey-dem-ennersbaum> (aufgerufen am 05.11.2026)
Kurzform der URL für Druckwerke
https://lagis.hessen.de/resolve/de/fln/69948