Zwei-Schwalbe-Grabe: zuschen denn zweyn schwalben grabenn
Beleg
Standard-Flurname
Zwei-Schwalbe-Grabe
Belegort
Belegtyp
historisch
Belegzeit
1489
Quelle
Staatsarchiv Darmstadt, C 1, Nr. 1/10.
Deutungen
Mittelhessisches Flurnamenbuch (Hans Ramge)
Schwalbe
Zu Grunde liegt ahd. swalewa, mhd. swalwe, swalbe sw. F. ‚Schwalbe‘ bzw. in Einzelfällen der davon abgeleitete FamN Schwalb(e) (s.d.). Gewöhnlich aber nach dem Vorkommen der Haus- oder Uferschwalbe (Hirundo rustica, Delichon urbica, Riparia riparia) oder als FormN nach der Form des Schwalbenschwanzes (s. Zahl).
Zwei
Zu ahd. mhd. zwêne ‚zwei‘. Nhd. zwo geht auf die feminine Form des ursprünglich flektierenden Zahladjektivs zurück.
Südhessisches Flurnamenbuch (Hans Ramge)
Grabe
Vermutlich zum FamN Grabe.
Schwalbe
Zu Grunde liegt ahd. swalewa, mhd. swalwe, swalbe sw. F. ‚Schwalbe‘ bzw. in Einzelfällen der davon abgeleitete FamN Schwalb(e) u. ä., so in Lorsch
Zwei
Zu ahd. mhd. zwêne ‚zwei‘. Nhd. zwo geht auf die fem. Form des ursprünglich flektierenden Zahladjektivs zurück.
Nachnutzung
Rechtehinweise
Hessisches Flurnamenarchiv – Prof. Dr. Hans Ramge, CC BY-SA 4.0
Zitierweise
Empfohlene Zitierweise
„Zwei-Schwalbe-Grabe: zuschen denn zweyn schwalben grabenn (Wolf)“, in: Hessische Flurnamen <https://lagis.hessen.de/de/orte/hessische-flurnamen/alle-eintraege/695911_zuschen-denn-zweyn-schwalben-grabenn> (aufgerufen am 13.07.2026)
Kurzform der URL für Druckwerke
https://lagis.hessen.de/resolve/de/fln/695911