Tiefe-Wiese: die tieffen wießen genant
Beleg
Standard-Flurname
Tiefe-Wiese
Belegort
Belegtyp
historisch
Belegzeit
1593/1601
Quelle
Fürstliches Archiv Büdingen, Stadt und Land, Fasz. 273, Nr. 1805.
Weitere Belege
- IN DEN TIEFEN WIESEN
- 1631: die tiefe wiese genant [Wiese]
Fürstliches Archiv Büdingen, Ysenburgische Landteilungen, Fasz. 9, Nr. 67a., fol. 135' - 1631: die tiefe wiese genant [Wiese]
Fürstliches Archiv Büdingen, Ysenburgische Landteilungen, Fasz. 9, Nr. 67a., fol. 136 - 1696: In der dieffen Wiesen [Wiese]
Fürstliches Archiv Büdingen, Ackerbücher, Wolf 1696., fol. 35' - 1743: In der tieffen wissen [Wiese]
Staatsarchiv Darmstadt, C 4, Wolf 2., fol. 4 - 1753: in der tiefen Wiese [Wiese]
Staatsarchiv Darmstadt, C 4, Aulendiebach, Nr. 2., fol. 25 - 1756: In der tieffen wießen
Staatsarchiv Darmstadt, C 4, Wolf 2., fol. 6'
Deutungen
Mittelhessisches Flurnamenbuch (Hans Ramge)
Wiese
Zu ahd. wisa, mhd. wise sw. st. F. ‚Wiese‘. In FlN zeigt sich die allgemeine Bedeutung ‚zu mähende (kultivierte) Grünfläche‘.
Südhessisches Flurnamenbuch (Hans Ramge)
Wiese
Zu ahd. wisa, mhd. wise sw. st. F. ‚Wiese‘. In FlN zeigt sich die allgemeine Bedeutung ‚zu mähende (kultivierte) Grünlandfläche‘. Neben das Simplex und die zahlreichen Komposita treten die Diminutivformen Wieschen, Wießgen und Wiesel. Die zusammengehörigen Belege aus Auerbach und Bensheim zeigen einen zersprochenen Namen, dessen Zugehörigkeit zu Wiese im BT unsicher ist. Den ältesten Belegen aus Rüsselsheim liegt ein FamN Wiese zu Grunde.
Nachnutzung
Rechtehinweise
Hessisches Flurnamenarchiv – Prof. Dr. Hans Ramge, CC BY-SA 4.0
Zitierweise
Empfohlene Zitierweise
„Tiefe-Wiese: die tieffen wießen genant (Wolf)“, in: Hessische Flurnamen <https://lagis.hessen.de/de/orte/hessische-flurnamen/alle-eintraege/695831_die-tieffen-wiessen-genant> (aufgerufen am 14.07.2026)
Kurzform der URL für Druckwerke
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