Specke: ahn der Specke

Historischer Beleg aus Wolf  
Gemeinde
Büdingen
Landkreis
Wetteraukreis
Topografische Karten
KDR 100, TK25 1900 ff.
AEC416D7-3050-4A60-B27E-A826B70B90DD

Beleg

Standard-Flurname

Specke

Belegort

Belegtyp

historisch

Belegzeit

1631

Quelle

Fürstliches Archiv Büdingen, Ysenburgische Landteilungen, Fasz. 9, Nr. 67a.

Weitere Belege

Deutungen

Mittelhessisches Flurnamenbuch (Hans Ramge)

Specke

In allen Fällen geht der FlN mit großer Wahrscheinlichkeit auf mhd. specke sw. F. ‚Knüppelbrücke, Damm‘, zu ahd. spahha F. ‚dürres Reisholz, abgeschnittene Zweige‘, zurück, d. h. der Name erinnert an die Errichtung von Übergangsmöglichkeiten an flachen Gewässern und in sumpfig-morastigem Gelände. In Einzelfällen kann aber auch ein fetter, ertragreicher Boden namengebendes Motiv sein, dann zu mhd. spec st. M. ‚Speck‘.

Südhessisches Flurnamenbuch (Hans Ramge)

Specke

In allen überprüfbaren Fällen geht der FlN mit großer Wahrscheinlichkeit auf mhd. specke sw. F. ‚Knüppelbrücke, Damm‘, zu ahd. spahha F. ‚dürres Reisholz, abgeschnittene Zweige‘, zurück, d. h. der Name erinnert an die Errichtung von Übergangsmöglichkeiten an flachen Gewässern und in sumpfig-morastigem Gelände. In Einzelfällen kann aber auch ein fetter, ertragreicher Boden namengebendes Motiv sein, dann zu mhd. spec st. M. ‚Speck‘.

Nachnutzung

Rechtehinweise

Hessisches Flurnamenarchiv – Prof. Dr. Hans Ramge, CC BY-SA 4.0

Zitierweise

Empfohlene Zitierweise

„Specke: ahn der Specke (Wolf)“, in: Hessische Flurnamen <https://lagis.hessen.de/de/orte/hessische-flurnamen/alle-eintraege/695815_ahn-der-specke> (aufgerufen am 13.07.2026)

Kurzform der URL für Druckwerke

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