Schwalbe-Grabe: AUF DEM SCHWALBENGRABEN [uf de schwolweaecker]
Weitere Belege
- 1696: Auff den schmalmen graben [Acker]
Fürstliches Archiv Büdingen, Ackerbücher, Wolf 1696., fol. 19 - 1696: Zwischen den schwalben graben [Acker]
Fürstliches Archiv Büdingen, Ackerbücher, Wolf 1696., fol. 33' - 1759: Im schwaben Graben [Acker]
Staatsarchiv Darmstadt, C 4, Büches, Nr. 2., fol. 16 - 1789: im Schwalbengraben [Acker]
Staatsarchiv Darmstadt, C 4, Wolf 2., fol. 29'
Deutungen
Mittelhessisches Flurnamenbuch (Hans Ramge)
Schwalbe
Zu Grunde liegt ahd. swalewa, mhd. swalwe, swalbe sw. F. ‚Schwalbe‘ bzw. in Einzelfällen der davon abgeleitete FamN Schwalb(e) (s.d.). Gewöhnlich aber nach dem Vorkommen der Haus- oder Uferschwalbe (Hirundo rustica, Delichon urbica, Riparia riparia) oder als FormN nach der Form des Schwalbenschwanzes (s. Zahl).
Südhessisches Flurnamenbuch (Hans Ramge)
Grabe
Vermutlich zum FamN Grabe.
Schwalbe
Zu Grunde liegt ahd. swalewa, mhd. swalwe, swalbe sw. F. ‚Schwalbe‘ bzw. in Einzelfällen der davon abgeleitete FamN Schwalb(e) u. ä., so in Lorsch
Nachnutzung
Rechtehinweise
Hessisches Flurnamenarchiv – Prof. Dr. Hans Ramge, CC BY-SA 4.0
Zitierweise
Empfohlene Zitierweise
„Schwalbe-Grabe: AUF DEM SCHWALBENGRABEN (Wolf)“, in: Hessische Flurnamen <https://lagis.hessen.de/de/orte/hessische-flurnamen/alle-eintraege/695793_auf-dem-schwalbengraben> (aufgerufen am 14.07.2026)
Kurzform der URL für Druckwerke
https://lagis.hessen.de/resolve/de/fln/695793