Lange-Wiese: IN DEN LANGEN WIESEN [en de lange wisse]
Weitere Belege
- 1696: In der langen wiesen [Wiese]
Fürstliches Archiv Büdingen, Ackerbücher, Wolf 1696., fol. 8 - 1753: in der langen Wiese [Wiese]
Staatsarchiv Darmstadt, C 4, Aulendiebach, Nr. 2., fol. 26' - 1753: in der langen Wiese [Wiese]
Staatsarchiv Darmstadt, C 4, Aulendiebach, Nr. 2., fol. 25' - 1763: In der Langen Wießen [Wiese]
Staatsarchiv Darmstadt, C 4, Wolf 2., fol. 13' - 1764: In der langen wißen [Wiese]
Staatsarchiv Darmstadt, C 4, Pferdsbach, Nr. 4., fol. 39 - 1807: in der Langen Wiesen [Wiese]
Staatsarchiv Darmstadt, C 4, Wolf 1., fol. 13
Deutungen
Mittelhessisches Flurnamenbuch (Hans Ramge)
Länge
Zu ahd. langî, lengî, mhd. lenge st. sw. F., frühnhd. leng ‚Länge‘, einer Substantivbildung zu lang. Der FlN weist auf die langgestreckte Form eines Flurstückes hin. Mitunter hat Umdeutung aus -land - bedingt durch die Gutturalisierung /-nd/ > /ng/- stattgefunden, so in Langgöns.
Lange
Substantivbildung zum Adjektiv lang (s.d.).
Wiese
Zu ahd. wisa, mhd. wise sw. st. F. ‚Wiese‘. In FlN zeigt sich die allgemeine Bedeutung ‚zu mähende (kultivierte) Grünfläche‘.
Südhessisches Flurnamenbuch (Hans Ramge)
Wiese
Zu ahd. wisa, mhd. wise sw. st. F. ‚Wiese‘. In FlN zeigt sich die allgemeine Bedeutung ‚zu mähende (kultivierte) Grünlandfläche‘. Neben das Simplex und die zahlreichen Komposita treten die Diminutivformen Wieschen, Wießgen und Wiesel. Die zusammengehörigen Belege aus Auerbach und Bensheim zeigen einen zersprochenen Namen, dessen Zugehörigkeit zu Wiese im BT unsicher ist. Den ältesten Belegen aus Rüsselsheim liegt ein FamN Wiese zu Grunde.
Nachnutzung
Rechtehinweise
Hessisches Flurnamenarchiv – Prof. Dr. Hans Ramge, CC BY-SA 4.0
Zitierweise
Empfohlene Zitierweise
„Lange-Wiese: IN DEN LANGEN WIESEN (Wolf)“, in: Hessische Flurnamen <https://lagis.hessen.de/de/orte/hessische-flurnamen/alle-eintraege/695686_in-den-langen-wiesen> (aufgerufen am 14.07.2026)
Kurzform der URL für Druckwerke
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