Gickel-Schwanz: AM GICKELSCHWANZ [ɒm 'gɪgəl,ʃvands]
Deutungen
Mittelhessisches Flurnamenbuch (Hans Ramge)
Gickel
FormN zu frühnhd. gickel ‚Haushahn‘, einer Variante zu standardsprachlichem Gockel. - In Queckborn liegt das Gickelhorn am Südhang des Hinkelbergs (s.d.).
Schwanz
Zu mhd. swanz st. M. ‚Schwanz‘. Es handelt sich um einen FormN: ‚Grundstück in der Form eines Hammelschwanzes.‘
Südhessisches Flurnamenbuch (Hans Ramge)
Gickel
Zu fnhd. gickel ‚Haushahn‘, einer Variante zu standardsprachlichem Gockel; in Groß-Zimmern/ Spachbrücken/Zellhausen als FormN. Vereinzelt kann auch der FamN Gickel zu Grunde liegen. Für den Namen des Waldgrundstücks in Hochstädten fehlt eine Erklärung.
Schwanz
Zu mhd. swanz st. M. ‚Schwanz‘. Es handelt sich um einen FormN, der sich auf die schwanzartige Wegführung bezieht.
Hessischer Flurnamenatlas (Hans Ramge)
Schwanz
Karte 66
Nachnutzung
Rechtehinweise
Hessisches Flurnamenarchiv – Prof. Dr. Hans Ramge, CC BY-SA 4.0
Zitierweise
Empfohlene Zitierweise
„Gickel-Schwanz: AM GICKELSCHWANZ (Unter-Schmitten)“, in: Hessische Flurnamen <https://lagis.hessen.de/de/orte/hessische-flurnamen/alle-eintraege/691182_am-gickelschwanz> (aufgerufen am 13.06.2026)
Kurzform der URL für Druckwerke
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