Wüstung: ahn der wüstung

Historischer Beleg aus Ulfa  
Gemeinde
Nidda
Landkreis
Wetteraukreis
Topografische Karten
KDR 100, TK25 1900 ff.
AEC416D7-3050-4A60-B27E-A826B70B90DD

Beleg

Standard-Flurname

Wüstung

Belegort

Belegtyp

historisch

Belegzeit

1629

Quelle

Staatsarchiv Darmstadt, C 2, Nr. 272/5.

Deutungen

Mittelhessisches Flurnamenbuch (Hans Ramge)

Wüstung

Zu mhd. wüestunge, wustunge st. F. ‚öde Gegend, Wüste, Ödung‘, einer Ableitung vom Adjektiv wüst. Es waren brachliegende, unbebaute oder verwilderte Flurteile, aber nicht die neuere fachsprachliche Bedeutung ‚aufgegangene Siedlung‘ namengebend.

Südhessisches Flurnamenbuch (Hans Ramge)

Wüstung

Zu mhd. wüestenunge, wustunge st. F. ‚öde Gegend, Wüste, Ödung‘, einer Ableitung vom Adjektiv wüst. Wie bei Wüstenei (s. d.) waren brachliegende, unbebaute oder verwilderte Flurteile, aber nicht die neuere fachsprachliche Bedeutung ‚aufgegangene Siedlung‘ namengebend.

Nachnutzung

Rechtehinweise

Hessisches Flurnamenarchiv – Prof. Dr. Hans Ramge, CC BY-SA 4.0

Zitierweise

Empfohlene Zitierweise

„Wüstung: ahn der wüstung (Ulfa)“, in: Hessische Flurnamen <https://lagis.hessen.de/de/orte/hessische-flurnamen/alle-eintraege/691092_ahn-der-wuestung> (aufgerufen am 03.06.2026)

Kurzform der URL für Druckwerke

https://lagis.hessen.de/resolve/de/fln/691092