Weimer-Grabe: AM WEIMERSGRABEN [ɒm weimerschgraben]
Rezenter Beleg aus Ulfa
Gemeinde
Nidda Landkreis
Wetteraukreis Topografische Karten
KDR 100, TK25 1900 ff. Verortung
Externe KartenangeboteWeitere Belege
- 1577: Jenseit dem Weimers graben [Acker]
Staatsarchiv Darmstadt, C 2, Nr. 272/7., fol. 35'
Deutungen
Mittelhessisches Flurnamenbuch (Hans Ramge)
Weimer
Es handelt sich um eine besonders in Mittelhessen verbreitete Nebenform von Weiher (s. d.). Sie geht auf eine bereits im Summarium Heinrici belegte n-haltige Variante wînwer zurück, die in mehreren Weiher-Belegen aus dem 14. Jahrhundert erkennbar ist. Im Inlaut hat dann eine Teilassimilation /n(v)/ > /m/ stattgefunden.
Südhessisches Flurnamenbuch (Hans Ramge)
Grabe
Vermutlich zum FamN Grabe.
Hessischer Flurnamenatlas (Hans Ramge)
Weimer
Karte 112
Nachnutzung
Rechtehinweise
Hessisches Flurnamenarchiv – Prof. Dr. Hans Ramge, CC BY-SA 4.0
Zitierweise
Empfohlene Zitierweise
„Weimer-Grabe: AM WEIMERSGRABEN (Ulfa)“, in: Hessische Flurnamen <https://lagis.hessen.de/de/orte/hessische-flurnamen/alle-eintraege/691083_am-weimersgraben> (aufgerufen am 03.06.2026)
Kurzform der URL für Druckwerke
https://lagis.hessen.de/resolve/de/fln/691083