Weimer-Berg: vffm Weinmarsbergk
Beleg
Standard-Flurname
Weimer-Berg
Belegort
Belegtyp
historisch
Belegzeit
1577
Quelle
Staatsarchiv Darmstadt, C 2, Nr. 272/7.
Weitere Belege
- 1629: ahm Weinfehrts bergk [Acker]
Staatsarchiv Darmstadt, C 2, Nr. 272/5., fol. 6
Deutungen
Mittelhessisches Flurnamenbuch (Hans Ramge)
Berg
Zu ahd. berg, mhd. berc st. M. Als Simplex steht Berg für markante Bodenerhebungen in der Gemeinde. Im Übrigen können sehr unterschiedliche Höhen mit Berg benannt werden.
Weimer
Es handelt sich um eine besonders in Mittelhessen verbreitete Nebenform von Weiher (s. d.). Sie geht auf eine bereits im Summarium Heinrici belegte n-haltige Variante wînwer zurück, die in mehreren Weiher-Belegen aus dem 14. Jahrhundert erkennbar ist. Im Inlaut hat dann eine Teilassimilation /n(v)/ > /m/ stattgefunden.
Südhessisches Flurnamenbuch (Hans Ramge)
Berg
Zu ahd. berg, mhd. berc st. M. Als Simplex steht Berg für eine markante Bodenerhebung in der Gemeinde oder gelegentlich auch spezieller für einen Weinberg.
Hessischer Flurnamenatlas (Hans Ramge)
Weimer
Karte 112
Nachnutzung
Rechtehinweise
Hessisches Flurnamenarchiv – Prof. Dr. Hans Ramge, CC BY-SA 4.0
Zitierweise
Empfohlene Zitierweise
„Weimer-Berg: vffm Weinmarsbergk (Ulfa)“, in: Hessische Flurnamen <https://lagis.hessen.de/de/orte/hessische-flurnamen/alle-eintraege/691081_vffm-weinmarsbergk> (aufgerufen am 02.06.2026)
Kurzform der URL für Druckwerke
https://lagis.hessen.de/resolve/de/fln/691081