Kiesel: auf dem Keßeler
Beleg
Standard-Flurname
Kiesel
Belegort
Belegtyp
historisch
Belegzeit
1788
Quelle
Staatsarchiv Darmstadt, C 4, Ortenberg, Nr. 2.
Weitere Belege
- AUF DEM KESSLER
- 1782: aufm Keßler
Staatsarchiv Darmstadt, C 4, Ortenberg, Nr. 2., pag. 15
Deutungen
Südhessisches Flurnamenbuch (Hans Ramge)
Kiesel
Teils zu ahd. kisil, mhd. kisel st. M. ‚Kieselstein‘, teils zum FamN Kiesel, Kissel. Wo das Appellativ vorliegt, weisen die Namen auf kieselhaltigen Boden hin. Sie sind daher meist kaum von den Kies-Belegen zu unterscheiden. Sprachlich ist Kiesel als Diminutiv- oder Zugehörigkeitsbildung zu Kies aufzufassen, Kißlich und Kiessling, mhd. kiselinc st. M. ‚Kieselstein‘ ist eine Zugehörigkeitsbildung zu Kiesel. Als Adjektivableitung tritt kieselig, kislicht (Dietzenbach) hinzu. Die Abgrenzung zu den zu Kessel (s. d.) gehörigen Namen ist nicht immer sicher.
Nachnutzung
Rechtehinweise
Hessisches Flurnamenarchiv – Prof. Dr. Hans Ramge, CC BY-SA 4.0
Zitierweise
Empfohlene Zitierweise
„Kiesel: auf dem Keßeler (Selters)“, in: Hessische Flurnamen <https://lagis.hessen.de/de/orte/hessische-flurnamen/alle-eintraege/687341_auf-dem-kesseler> (aufgerufen am 10.06.2026)
Kurzform der URL für Druckwerke
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