Gold-Schmied: AM GOLDSCHMIDT [ɒm 'gold,ʃmɪd]
Weitere Belege
- 1752: am goldschmitt [Acker]
Staatsarchiv Darmstadt, C 2, Nr. 135/2., fol. 31 - 1781/1782: Am goldschmidt [Acker]
Staatsarchiv Darmstadt, A 3, Friedberg., fol. 1
Deutungen
Mittelhessisches Flurnamenbuch (Hans Ramge)
Gold
Die Namen beziehen sich auf ahd. gold, mhd. golt st. N. ‚Gold‘. Wo sie schon ursprünglich hierher gehören, beziehen sie sich teils auf Stellen, wo tatsächlich oder angeblich Gold oder ähnlich Wertvolles gefunden wurde, teils war aber im übertragenen Sinne nur ein besonders fruchtbarer und ergiebiger Acker namengebend. Im Anschluss daran kann der Name gelegentlich als SpottN für schlechte Böden auftreten. Auch glänzender, glimmerhaltiger Boden oder gelb blühende Pflanzen können der Benennung zu Grunde liegen.
Schmied
In der Zusammensetzung mit Kupfer- und Gold- zur Berufsbezeichnung oder zu einem FamN, wie er im Raum auch historisch belegt ist
Südhessisches Flurnamenbuch (Hans Ramge)
Gold
Die Namen beziehen sich auf ahd. gold, mhd. golt st. N. ‚Gold‘. Wo sie schon ursprünglich hierher gehören, beziehen sie sich wie in Gernsheim und Mörlenbach teils auf Stellen, wo tatsächlich oder angeblich Gold oder ähnlich Wertvolles gefunden wurde
Nachnutzung
Rechtehinweise
Hessisches Flurnamenarchiv – Prof. Dr. Hans Ramge, CC BY-SA 4.0
Zitierweise
Empfohlene Zitierweise
„Gold-Schmied: AM GOLDSCHMIDT (Schwalheim)“, in: Hessische Flurnamen <https://lagis.hessen.de/de/orte/hessische-flurnamen/alle-eintraege/686671_am-goldschmidt> (aufgerufen am 04.06.2026)
Kurzform der URL für Druckwerke
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